| packesel 01.03.2006, 19:23 |
Tiefentladeschutz in einfachster Bauweise |
Hallo!Ich habe an meinem Moped (Schwalbe) ein Bordnetz mit 12V und eine Alarmanlage an der Batterie, die diese natürlich entläd. Ich hatte das Moped den Winter über in meiner Garage stehen und die Batterie nicht abgeklemmt. Deswegen ist sie jetzt hinüber (Laden bringt nix mehr... muss wohl die Tiefentladung(durch die Alarmanlage) gemacht haben). Jetzt will ich mir meine neue Batterie nicht auch wieder dadurch kaputt machen und trotzdem die Alarmanlage so lange, wie möglich scharfgeschaltet haben.Habt ihr für mich eine Schaltung, die nicht nur billig ist, sondern auch absolut leicht verständlich und ohne programmierte Chips läuft? Ich nehme es mit Widerständen, Kondensatoren, Diode, Triacs, Transistoren und Gattern auf, aber bitte nix, was man programmieren mus... will alles selber machen und dann später auch ohne Hilfe austauschen können. Wie gesagt: Tiefentladeschutz für 12V!Ich danke euch im Voraus für eure Antworten,MfG,Packesel |
| kalledom 01.03.2006, 23:12 @ packesel |
Tiefentladeschutz in einfachster Bauweise |
Hallo Packesel,sagt Dir der Begriff OperationsVerstärker etwas ? Schmitt-Trigger auch ?Wenn nicht, dann schau erst mal auf folgende Seite, auch bei \'Schaltungen mit asymmetrischer Spannungsversorgung\' die Schaltung mit dem \'Schmitt-Trigger\': http://www.domnick-elektronik.de/elekovg.htmWenn Du so etwas aufbauen kannst, dann bekomme ich bestimmt einen Schaltplan dafür hin |
| packesel 02.03.2006, 00:38 @ kalledom |
Tiefentladeschutz in einfachster Bauweise |
Klar, sowas ist kein Problem. Hauptsache ist einfach, dass es nicht viel kostet (unter 10€) und dass keine Bauelemente dabei sind, die man programmieren muss. |
| kalledom 02.03.2006, 02:03 @ packesel |
Tiefentladeschutz in einfachster Bauweise |
Einen P-Kanal-Fet mußt Du noch raussuchen mit dem Strom, den die Alarmanlage im aktiven Zustand zieht. Das könnten u.U. einige Ampere sein.Für die 9V am einfachsten einen 78L09 (100mA Version) mit 100nF davor und dahinter.Das eigentliche Problem ist, wenn die Batterie unter eine bestimmte Spannung kommt und dann die Last abgeschaltet wird, geht die Spannung wieder hoch. Dazu ist das 1M-Poti, um eine entsprechende Hysterese einzustellen. Mit P1 wird die Spannung eingestellt, bei der die Last getrennt werden soll. |
| packesel 02.03.2006, 10:31 @ kalledom |
Tiefentladeschutz in einfachster Bauweise |
Danke für deine Bemühungen. Die Alarmanlage zieht 4-6mA im Ruhezustand (wenn sie schafr geschaltet ist) und 25mA im Alarmzustand. Was muss ich da jetzt für einen p-Fet reinsetzen? hab ich deine SChaltung richtig umgemalt(mit dem sagenhaften MsPaint) was die Condensatoren und diese 78L09 angeht? für die 78L09 hatte ich keine Ahnung, was die für ein Schaltsymbol haben. |
| kalledom 02.03.2006, 17:19 @ packesel |
Tiefentladeschutz in einfachster Bauweise |
Bitte unten am R4 nichts ändern; laß den mal schön an GND. Es betrifft nur oben die +9V. Schaltzeichen und Anschlußplan: http://www.domnick-elektronik.de/elekntg.htm ganz unten. Du kannst auch einen 78L08 oder 78L06 nehmen. Die 78Lxx sind allerdings nicht 1-2-3 = Eing - GND - Ausg angeschlossen, sondern umgekehrt 1-2-3 = Ausg - GND - Eing (wenn man auf die Beschriftung sieht).Als P-FET z.B. BSP250 GEG mit einem RDSon = 0,25 Ohm bei 1000mA, beim großen \'C\'. Source kommt an Plus (ich hab keinen P-FET in meiner Library).Dann empfehle ich noch, die Elektronik nicht direkt an die 12 V anschließen, sondern erst eine Diode z.B. 1N4007 und dann ein Elko 100 µF nach Masse. Damit werden alle Spannungs-Spitzen vom Motorad-Bordnetz abgefangen und es können keine Störungen raus zum Bordnetz.Bitte beachten: auch diese Elektronik benötigt Strom ! ca. 3mA. Du kannst die Werte von R1...R4 und P1 verdoppeln; dann sind es nur noch ca. 1,5mA. |
| packesel 02.03.2006, 23:07 @ kalledom |
Tiefentladeschutz in einfachster Bauweise |
Meinst du das so mit dem LM 78xxx? |
| sh 03.03.2006, 00:07 @ packesel |
Tiefentladeschutz in einfachster Bauweise |
So geht das nicht, du hast die Kondensatoren C1 und C2 in Reihe geschalten! Bei einer Gleichspannung blockierst du damit quasi den Stromfluss, folglich bekommt die Schaltung keinen Saft. Sieh dir in Ruhe das Datenblatt der Festspannungsregler an, da gibt es sicher Hinweise/Vorschläge zur Dimensionierung und Anordnung der Kondensatoren. Diese müssen mit einem Bein möglichst nah am Ein- bzw. Ausgang des ICs angebracht werden, das andere führt jeweils zur Masse.Und dann wird nicht nur ein Teil der Schaltung mit 9V (beim 7809) versorgt, sondern die gesamte. Alle Pluspole (mit +12 gekennzeichnet) gehören an den Ausgang O (für Output) des Festspannungsreglers. |
| kalledom 03.03.2006, 00:26 @ sh |
Tiefentladeschutz in einfachster Bauweise |
» Und dann wird nicht nur ein Teil der Schaltung mit 9V (beim 7809)» versorgt, sondern die gesamte. Alle Pluspole (mit +12 gekennzeichnet)» gehören an den Ausgang O (für Output) des Festspannungsreglers.Die Alarmanlage braucht 12V. Der Source des FET muß somit an 12V. R1 soll die Batterie-Spannung messen, also an 12 Volt.Deshalb nur den R4 an den Ausgang des Spannungsreglers (Referenz), sonst kann der Ausgang des OpAmp nur bis 9 Volt rauf und das bedeutet für den an 12V liegenden FET Minus 3 Volt gegenüber dem Source; der wird dann etwas leitend sein.Wie sh es schon geschrieben hat, die Kondensatoren vom Regler an GND / Masse. |
| sh 03.03.2006, 00:48 @ kalledom |
Tiefentladeschutz in einfachster Bauweise |
» Deshalb nur den R4 an den Ausgang des Spannungsreglers (Referenz),» sonst kann der Ausgang des OpAmp nur bis 9 Volt rauf und das bedeutet für» den an 12V liegenden FET Minus 3 Volt gegenüber dem Source; der wird dann» etwas leitend sein.So gesehen stimme ich dir zu, ist wohl doch etwas spät für meine Auffassungsgabe... |
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PS: Das 1M-Poti ist natürlich P2.![[image]](img/uploaded/image7.png)
Soll die Diode und Eklo Batterieseitig oder an den Ausgang vom P-Fet?