| MichaelF 10.11.2005, 12:01 |
Phasenabschnitt mit Atmel |
Hat schon einmal jemand eine Phasabschnittsteuerung gebastelt mit einem Atmel?Es gibt etwas ähnliches von ELV mit einem PIC kommt für mich aber nicht in Frage.Grüsse aus Hamburg de Michael. |
| kalledom 10.11.2005, 15:46 @ MichaelF |
Phasenabschnitt mit Atmel |
» Hat schon einmal jemand eine Phasabschnittsteuerung gebastelt mit einem» Atmel?Hallo Michael,was ist eine Phasabschnittsteuerung, oder meinst Du vielleicht eine Phasen-Anschnitt-Steuerung ? |
| MichaelF 10.11.2005, 20:18 @ kalledom |
Phasenabschnitt mit Atmel |
@kalledom» Hallo Michael,» was ist eine Phasabschnittsteuerung, oder meinst Du vielleicht eine» Phasen-Anschnitt-Steuerung ?Hallo kalledom. Abschnitt ist schon richtig. Eignet sich für elektronische Trafos, was eine Anschnittsteuerung nicht kann.Eine schöne Erklärung findest Du hierhttp://www.elv-downloads.de/service/manuals/DI300/37378-DI300.pdf |
| kalledom 10.11.2005, 21:25 @ MichaelF |
Phasenabschnitt mit Atmel |
Warum übernimmst Du nicht die ELV-Schaltung und ersetzt den PIC durch einen ATiny ? |
| MichaelF 10.11.2005, 23:10 @ kalledom |
Phasenabschnitt mit Atmel |
» Warum übernimmst Du nicht die ELV-Schaltung und ersetzt den PIC durch einen» ATiny ?Hallo Karl Heinz. Ich habe mich schon dran versucht, bin aber nicht weitergekommen. Ich habe es mit einem ATMega8 versucht, weil ich hierfür ein Testboard habe. Die ELV Schaltung liefert nicht genug Strom um den Atmel zu speisen. Wie in der Schaltung beschrieben, kommt der PIC mit 150µA aus.Ich habe das Testboard extern mit Spannung versorgt, da hatte ich das Problem gelöst.Dann habe ich den wie in der Schaltung den Nulldurchgang aufgegriffen und auf den Interrupt des ATMegas gelegt. Auf dem 2 Strahl Oszi hatte ich nun die pulsierende Gleichspannung und den Interruptausgang des Atmels synchron, und einen Impuls am Ausgang bei jedem 2ten Nulldurchgang. Nun habe ich den fehlenden Interupt intern generiert nach 10mS. Nun hatte ich bei jedem Nulldurchgang einen Impuls mit einstellbarer Länge. Noch sah alles auf dem Oszi gut aus. Als ich nun eine 220V Glühlampe einschleifte brach alles zusammen. Der Impuls bei jedem 2ten Nulldurchgang aus dem Netz wurde nicht mehr geliefert. Warscheinlich weil die Lampe zu 100% leuchtete und keine Spannung mehr abfiel und somit mein Interrupt kein Signal mehr erhielt. Es ist meine erste Schaltung was solche Sinus und zeitabhängige Sachen betrift. Beim Gleichstrom ist es irgendwie einfacher.Leider habe ich im Netz nichts gefunden ausser fertige Systeme. Eine Phasenanschnittsteuerung mit Thyristor gibt es ohne Ende.Der Hintergrund warum ich nicht einfach die ELV Schaltung kaufe oder komplett übernehme ist, dass ich diese Schaltung mit einer Infrarotfernbedienung steuern möchte und e ausbauen muss.Das war ein langer Vortrag, und hoffe Deine Frage beantwortet zu haben.Grüsse aus Hamburg de Michael. |
| kalledom 11.11.2005, 00:12 @ MichaelF |
Phasenabschnitt mit Atmel |
Auch wenn die Lampe zu 100 % leuchtet bekommt die (funktionstüchtige) Schaltung 1/2 Sinus-Halbwelle lang Spannung über R9...R11 und D6. Wenn allerdings der FET immer durchgeschaltet bleibt, ist Essig mit Versorgungsspannung. Nur sollte dann nach kurzer Zeit keine Spannung mehr da sein, die den Transistor und damit den FET durchsteuert; schon gibt es wieder Versorgungsspannung.Wenn der ATMega zu viel Strom zieht, gib über ca. 47 Ohm etwas mehr als 10 Volt an den Eingang des Spannungsreglers (Achtung Zenerdiode!).Setze evtl. einen gelöschten ATMega ein und überprüfe die Signale an den Eingängen.Wenn Du die Collektor-Emitter-Strecke überbrückst, sollte der FET und damit über den Brückengleichrichter die gesamte Wechselspannung durchgeschaltet werden.Sei besonders vorsichtig !!! 220 Volt. Vielleicht ziehst Du Dir dünne Gummihandschuhe an ? Oder stell Dich auf eine Gummimatte. Ein Trenntrafo wäre noch zu empfehlen. |
| MichaelF 11.11.2005, 00:41 (editiert von MichaelF, 11.11.2005, 00:47) @ kalledom |
Phasenabschnitt mit Atmel |
» Auch wenn die Lampe zu 100 % leuchtet bekommt die (funktionstüchtige)» Schaltung 1/2 Sinus-Halbwelle lang Spannung über R9...R11 und D6. Wenn» allerdings der FET immer durchgeschaltet bleibt, ist Essig mit» Versorgungsspannung. Nur sollte dann nach kurzer Zeit keine Spannung mehr» da sein, die den Transistor und damit den FET durchsteuert; schon gibt es» wieder Versorgungsspannung.Das leuchtet ein.» Wenn der ATMega zu viel Strom zieht, gib über ca. 47 Ohm etwas mehr als 10» Volt an den Eingang des Spannungsreglers (Achtung Zenerdiode!).Wieso 47 Ohm? Jetzt liegen dort 3x 22K. Ich wollte einen 78L05 einsetzen für 5Volt.» Setze evtl. einen gelöschten ATMega ein und überprüfe die Signale an den» Eingängen.Warum gelöscht?» Wenn Du die Collektor-Emitter-Strecke überbrückst, sollte der FET und» damit über den Brückengleichrichter die gesamte Wechselspannung» durchgeschaltet werden.Dann muss der Atmel einen Highpegel liefern um das Licht auszuschalten. Ich habe das irgenwie verkehrt gemacht. Ich hatte einen kurzen Highpegel bei jedem Nulldurchgang.» Ein Trenntrafo wäre noch zu empfehlen.Ich habe mir hier einen geliehen mit 1KVA. Ein bischen gross, aber war der Einzige. |
| kalledom 11.11.2005, 01:33 @ MichaelF |
Phasenabschnitt mit Atmel |
» Wieso 47 Ohm? Jetzt liegen dort 3x 22K. Ich wollte einen 78L05 einsetzen für 5Volt.Ich schrieb: an den Eingang des Spannungsreglers ...Wenn der ATMega zu viel Saft zieht, kommt über die 3 x 22K nicht mehr viel an, deshalb die externe Unterstützung direkt am Eingang des Spannungsreglers, damit der Transistor über R8 auch seine Collektor-Spannung bekommt.Über 47 Ohm einspeisen, weil dort auch noch eine Zenerdiode mit 10 Volt nach GND sitzt und die bei einer Spannung von z.B. 12 V ohne Strombegrenzung Rauchzeichen von sich gibt.Einen 5 Volt-Regler kannst Du ohne weiteres einsetzen. Das Problem ist die Stromaufnahme des ATMega.» Warum gelöscht?Weil bei einem gelöschten Controller alle Eingänge auch Eingänge bleiben und er auch sonst keinen Blödsinn machen kann.» Das hat mich auch irretiert. Wenn ich die Collektor-Emitter-Strecke brücke,» ist/wird die Wechselspannung gesperrt.Mich jetzt auch ....Also, der FET schaltet durch, wenn Plus am Gate anliegt. Damit dort Plus über R8 und R7 ankommt, muß der Transistor öffnen. Damit der Transistor öffnet, muß 0 Volt an seiner Basis anliegen.Dann überbrücke die Collektor-Emitter-Strecke, damit Du sehen kannst, ob die 220 V abgeschaltet werden.Da hatte ich wohl falsch invertiert. Spielt aber keine große Rolle, wenn Du die Collektor-Emitter-Strecke brückst, muß sich so oder so etwas ändern, sonst ist der FET geschossen, oder der Transistor, oder Beide ?3 x 22 K ergibt 66 K an 230 V - 10 V = 220 V macht dann einen Strom von 220 V / 66 K = 3,333 mA.Wobei es sich um Gleichspannung handelt aber nur 1/2 Sinus. Da wird sicher ein Elektronik-Mathematiker was zu wissen.Der ATMega benötigt Strom, der Basisstrom von T2 liegt bei 5 V / 47 K = 0,1 mA und noch der Gate-Strom ???Alles klar ? |
| MichaelF 11.11.2005, 11:10 (editiert von MichaelF, 11.11.2005, 11:21) @ kalledom |
Phasenabschnitt mit Atmel |
» Ich schrieb: an den Eingang des Spannungsreglers ...» Wenn der ATMega zu viel Saft zieht, kommt über die 3 x 22K nicht mehr viel» an, deshalb die externe Unterstützung direkt am Eingang des» Spannungsreglers, damit der Transistor über R8 auch seine» Collektor-Spannung bekommt.» Über 47 Ohm einspeisen, weil dort auch noch eine Zenerdiode mit 10 Volt» nach GND sitzt und die bei einer Spannung von z.B. 12 V ohne» Strombegrenzung Rauchzeichen von sich gibt.» Einen 5 Volt-Regler kannst Du ohne weiteres einsetzen. Das Problem ist die» Stromaufnahme des ATMega.Ist klar dass der Strom über die 66K nicht mehr ausreicht.Wenn ich eine Spannung für den Spannungsregler benötige von 8Volt damit 5Volt aus dem Regler herauskommen könnte ich parallel zur Widerstandkette eine eigene Versorgung aufbauen. Meinst Du 47K nicht Ohm? Dann hätte ich ca. 4,7mA222Volt / 47K = 4,72mA Muss ich nur mal die Leistung errechen damit der Widerstand nicht abbrennt.» Mich jetzt auch ....» Also, der FET schaltet durch, wenn Plus am Gate anliegt. Damit dort Plus» über R8 und R7 ankommt, muß der Transistor öffnen. Damit der Transistor» öffnet, muß 0 Volt an seiner Basis anliegen.» Dann überbrücke die Collektor-Emitter-Strecke, damit Du sehen kannst, ob» die 220 V abgeschaltet werden.» Da hatte ich wohl falsch invertiert. Spielt aber keine große Rolle, wenn» Du die Collektor-Emitter-Strecke brückst, muß sich so oder so etwas» ändern, sonst ist der FET geschossen, oder der Transistor, oder Beide ?Das passiert auch etwas. Wenn Gate an Masse lege geht das Licht aus. » 3 x 22 K ergibt 66 K an 230 V - 10 V = 220 V macht dann einen Strom von» 220 V / 66 K = 3,333 mA.» Wobei es sich um Gleichspannung handelt aber nur 1/2 Sinus. Da wird sicher» ein Elektronik-Mathematiker was zu wissen.» Der ATMega benötigt Strom, der Basisstrom von T2 liegt bei 5 V / 47 K =» 0,1 mA und noch der Gate-Strom ???» Alles klar ?Der Atmel benötigt 3,6mA nach Datenblatt?? Muss da noch mal in mich gehen. Nun ist der 2te MosFet auch hin keine Ahnung warum. Da muss ich erst mal neue besorgen.Ich hatte mein Atmelboard erst einmal fremdgespeist weil das für mich erst einmal die einfachste Lösung war. Wo denn jetzt eigentliche Problem meine ganzen Schaltung war, habe ich noch immer nicht richtig durchschaut. |
| kalledom 11.11.2005, 12:35 @ MichaelF |
Phasenabschnitt mit Atmel |
» Wenn ich eine Spannung für den Spannungsregler benötige von 8Volt damit» 5Volt aus dem Regler herauskommen könnte ich parallel zur Widerstandkette» eine eigene Versorgung aufbauen. Meinst Du 47K nicht Ohm? Dann hätte» ich ca. 4,7mAIch meine die ganze Zeit eine externe Gleichspannung von 11...12 Volt zur Versorgung der gesamten Schaltung über 47 Ohm (damit die Zenerdiode nicht zerstört wird) am Eingang des Spannungsreglers einspeisen, da wohl offensichtlich nicht genug über R9 bis R11 rüber kommt.Du mußt erst mal alle Grundbedingungen erfüllen, damit die Schaltung funktioniert, und zur Grundbedingung gehört auch eine stabile Versorgung, die im Moment wohl nicht gegeben ist.8 Volt halte ich für zu wenig, weil das als Gate-Spannung für den FET evtl. nicht reicht.» 222Volt / 47K = 4,72mA Muss ich nur mal die Leistung errechen damit der Widerstand nicht abbrennt.222 V * 4,72 mA = 1,048 Watt; deshalb wird von ELV die Verlustleistung auf 3 Widerstände verteilt.Aber messe den tatsächlichen Stromverbrauch Deiner Schaltung nach, wenn sie funktioniert. |
| MichaelF 11.11.2005, 21:30 @ kalledom |
Phasenabschnitt mit Atmel |
» Ich meine die ganze Zeit eine externe Gleichspannung von 11...12 Volt zur» Versorgung der gesamten Schaltung über 47 Ohm (damit die Zenerdiode nicht» zerstört wird) am Eingang des Spannungsreglers einspeisen, da wohl» offensichtlich nicht genug über R9 bis R11 rüber kommt.Meinst Du wirklich Ohm?Oder meinst Du mit einem externen Netzteil über 47Ohm Spannung zuführen und D6,R9-R11 entfällt?Das wäre 12 Volt zur Versorgung der gesamten Schaltung über 47 Ohm12Volt / 47Ohm = 0,255mA nee das sicherlich nicht.» 8 Volt halte ich für zu wenig, weil das als Gate-Spannung für den FET» evtl. nicht reicht.OK dann 10Volt» 222 V * 4,72 mA = 1,048 Watt; deshalb wird von ELV die Verlustleistung auf» 3 Widerstände verteilt.» Aber messe den tatsächlichen Stromverbrauch Deiner Schaltung nach, wenn» sie funktioniert.In der Konstellation ist mir die Spannung sofort zusammengebrochen, da ist es mit messen schwierig. Ich besorge mir noch einmal neue Mosfets und dann gehts in die 2te Runde. |
| kalledom 11.11.2005, 22:06 @ MichaelF |
Phasenabschnitt mit Atmel |
» Meinst Du wirklich Ohm?JAAAA» Oder meinst Du mit einem externen Netzteil über 47Ohm Spannung zuführen...JAAAA» ... und D6,R9-R11 entfällt?NEIN» Das wäre 12 Volt zur Versorgung der gesamten Schaltung über 47 Ohm» 12Volt / 47Ohm = 0,255mA nee das sicherlich nicht.Was rechnest Du da ??? Mir scheint, Du vergißt immer wieder die Zenerdiode in der Schaltung ?Wenn Du 12 Volt über 47 Ohm einspeist, dann begrenzt die 10 Volt Zenerdiode auf 10 Volt, die verbleibenden 2 Volt fallen zwangsläufig am 47 Ohm-Widerstand ab.2 Volt / 47 Ohm = 0,0425 A = 42,5 mA.Damit Du mir glaubst: 47 Ohm * 0,0425 A = 2 Volt.Die Schaltung darf somit bis maximal 42,5 mA ziehen. R9, R10, R11 und D6 kannst Du drin lassen; die 3 mA von da stören niemand.Du kannst statt 47 Ohm auch 100 Ohm nehmen, Max-Strom ist dann nur 20 mA.Noch ein Rat: laß die Finger vom Gate weg (nicht nach GND kurzschließen), der FET ist an der Stelle ziemlich kitzelig. |
| MichaelF 11.11.2005, 22:36 @ kalledom |
Phasenabschnitt mit Atmel |
» » Meinst Du wirklich Ohm?» JAAAA» » Oder meinst Du mit einem externen Netzteil über 47Ohm Spannung» zuführen...» JAAAA» » ... und D6,R9-R11 entfällt?» NEIN» » Das wäre 12 Volt zur Versorgung der gesamten Schaltung über 47 Ohm» » 12Volt / 47Ohm = 0,255mA nee das sicherlich nicht.» Was rechnest Du da ??? Mir scheint, Du vergißt immer wieder die Zenerdiode» in der Schaltung ?» Wenn Du 12 Volt über 47 Ohm einspeist, dann begrenzt die 10 Volt» Zenerdiode auf 10 Volt, die verbleibenden 2 Volt fallen zwangsläufig am 47» Ohm-Widerstand ab.» 2 Volt / 47 Ohm = 0,0425 A = 42,5 mA.» Damit Du mir glaubst: 47 Ohm * 0,0425 A = 2 Volt.» Die Schaltung darf somit bis maximal 42,5 mA ziehen. R9, R10, R11 und D6» kannst Du drin lassen; die 3 mA von da stören niemand.» Du kannst statt 47 Ohm auch 100 Ohm nehmen, Max-Strom ist dann nur 20 mA.» Noch ein Rat: laß die Finger vom Gate weg (nicht nach GND kurzschließen),» der FET ist an der Stelle ziemlich kitzelig.Ich glaube jetzt hab ichs. |
| kalledom 11.11.2005, 22:18 @ MichaelF |
Phasenabschnitt mit Atmel |
Nachfrage: was für Eingangswiderstände hat der ATMega ?Die Sync-Signale werden über 100 K bzw. 1 M zugeführt ! |
Thread-Ansicht