| Holger Pleitner 02.11.2005, 15:01 |
Spannungen gleichrichten - AC --> DC |
Hallo,ich habe im Keller von meinem Opa einen Trafo gefunden mit 140 VA. Man schließt 220V AC an und hat folgende Ausgänge:6V AC12V AC18V AC24V AC30V AC36V ACJetzt möchte ich mir meinen eigenen Trafo bauen und benötige etwas Hilfe. Die Ausgangsspannungen sollen natürlich keine Wechselspannungen sein, sondern Gleichspannungen!Jetzt habe ich im Conrad Brückengleichrichter gesehen. Doch was bedeutet denn Spitzenspannung Vrrm und was bedeutet Anschlussspannung Vrms? Die Spannung hinter so einem Gleichrichter ist dann noch nicht geglättet oder?Wäre für jede Hilfe dankbar. Habe mich mit dem Thema noch gar nicht beschäftigt.mit freundlichen Grüßen |
| kalledom 02.11.2005, 15:48 @ Holger Pleitner |
Spannungen gleichrichten - AC --> DC |
» Die Spannung hinter so einem Gleichrichter ist dann noch nicht geglättet» oder?Nein.Hallo Holger,ein Transformator liefert eine Wechselspannung; die Spannungsangabe ist ein Effektiv-Wert, was bedeutet:effektiv 220 Volt sind in der Spitze 1,414 (Wurzel 2) mal so viel. 220 Volt * 1,414 = 311,08 Volt ist der Spitzenwert.Wenn Wechselspannung gleichgerichtet und geglättet wird, dann ergibt das den Spitzenwert der Wechselspannung.Allerdings sind bei einem Brückengleichrichter immer 2 Dioden in Reihe zur Last, an denen 2 x 0,7 Volt = 1,4 Volt abfallen und der Last nicht mehr zu Verfügung stehen.Die Berechnung AC nach DC ist somit: DC = (AC * 1,414) - 1,4 VoltBeispiel: 12 Volt AC * 1,414 = 16,968 Volt DC - 1,4 Volt = 15,568 Volt.Damit kannst Du ausrechnen, welche Gleichspannungen Du aus dem Trafo gewinnen kannst.Zur Glättung gilt als Fausformel: pro 1 Ampere = 1.000 MikroFarad; je mehr um so glatter bei Belastung.Die so gewonnene Gleichspannung ist allerding etwas abhängig von der Belastung (bei Belastung geht der Trafo etwas in die Knie) und der aktuellen Spannung in der Steckdose (Netzschwankungen).Wenn Du stabile Gleichspannungen brauchst, mußt Du zusätzlich Spannungsregler einsetzen. |
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