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Oszillator mit NAND-Gatter

verfasst von Lothar E-Mail, 07.04.2006, 23:40

Ich habe im Netz eine Bauanleitung für ein Interface für die serielle Schnittstelle gefunden (link) und würde das Gerät gerne nachbauen. Viel Erfahrung mit Elektronik hab ich leider nicht, deswegen ein paar Fragen an die Experten:Für die serielle Datenübertragung benötigt der Empfänger einen Taktgeber, der mit der Baudrate des Computers synchron läuft (in diesem Fall 9600 Hz). Die Abweichung sollte weniger als 5% betragen.Die obige Schaltung verwendet dafür ein NAND-Gatter 4011. Der Schaltplan sieht folgendermassen aus:[image]Die Bauteile sind in der Beschreibung folgendermassen dimensioniert:Rv = 75 K OhmR = 23 K OhmC = 1.8 pFNun hab ich mir die Mühe gemacht und versucht, die Resonanzfrequenz selbst auszurechnen. Die hängt nicht nur von R und C ab, sondern auch davon, bei welcher Eingangsspannung NAND-Gatter auf High bzw. Low schaltet.Aus dem Datenblatt des Bauteils werd ich leider nicht ganz schlau (das Datenblatt findet sich z. B. bei Reichelt, Artikelnummer MOS4011)Dort findet sich die AngabeV IH (High Level Input Voltage) = 3.5 Min.V IL (Low Level Input Voltage) = 1.5 Max.(jeweils bei einer Versorgungsspannung von 5 V)Heisst das nun, dass das Gatter irgendwo zwischen 3.5 und 5 V auf High schaltet? Und wenn ja, ist der genaue Wert dann temperaturabhängig oder nur von Bauteil zu Bauteil verschieden?Wenn der Wert nämlich mit einer so großen Bandbreite schwankt, wird der Oszillator wohl nicht mit der nötigen Genauigkeit funktionieren.Über Tips und Erklärungen würde ich mich sehr freuen.Lothar

 

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