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Draht erwärmen

verfasst von el-haber, Catania, 29.03.2006, 17:32

HI,da kamen einige Fragen mit etlichen 2/3 Halbwissen daher.Für ein Ätzbad kommst Du um einen geschützten Widerstand nicht herum, da sonst das Ätzmittel den Draht auflöst, bevor die Lauge richtig warm ist.Also entweder ein Glasgefäß nehmen, da Glas die Wärme wunderbar leitet und gegen Ätzmittel resistent ist oder einen PVC-Bottich zusammenkleben und mit einer Küvettenheizung (ähnlich Aquariumheizung) ausstatten.Im Falle der Glasschale kannst Du eine Flächenheizfolie mit Wärmeleitpaste unter den Boden kleben und auf eine Isolierung stellen (Styrodurplatte).Eine Küvettenheizung stellst DU aus einem Reagenzglas mit Ölfüllung und einem gewickelten Eisen oder NiCr-Widerstand auf einem Glasrohrträger her.Die Schrumpfschlauchmethode ist 1. nicht Wärmeleitfähig und 2. nicht Säurefest und dicht.Du brauchst für Wasser etwa 4kJ pro Liter und Grad Celsius hier also für 1/2 Liter und 60Grad 120kJ (W/s) wenn es in 10 Minuten heiß sein soll, dann sind das ca. 200W Heizleistung (ohne Verluste) - Danach kann eine Abschaltregelung erfolgen. (Mit 400W ist die Suppe in 5 Minuten gebrauchsfertig).Andere Möglichkeit: Halogenstrahler mit Wärmekleber oder Öl an die Glaswanne bringen. Die Magnetheizung bräuchte wiederum ein Metall im Ätzmittel - das sich auflösen würde.CUStefano

 

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