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Z-Dioden

verfasst von kalledom(R), 02.02.2006, 18:35

Nehmen wir das Beispiel mit der ZD2,4 und 4,8 Volt Spannungsquelle, für die 1M-Öhmer nehmen wir allerdings andere Werte.Weiterhin nehmen wir einen Verbraucher von 100 Ohm (der untere 1M-Öhmer).Jetzt muß der Vorwiderstand (der obere 1M-Öhmer) berechnet werden.Damit die ZenerDiode \'sauber arbeitet\', braucht sie einen Strom von ca. 5 mA.Der 100 Ohm-Verbraucher \'zieht\' Strom: I = U / R = 2,4 V / 100 Ohm = 0,024 A = 24 mA.Kommen noch die 5 mA für die ZenerDiode dazu, fließt durch den Vorwiderstand 24 mA + 5 mA = 29 mA = 0,029 A.Der obere Widerstand muß 4,8 V - 2,4 V = 2,4 V \'vernichten\'; er wird: R = U / I = 2,4 V / 0,029 A = 83 Ohm. Der nächste Wert wäre 82 Ohm.Wenn der 100 Ohm-Verbraucher abgeschaltet wird, muß dessen Strom zusätzlich von der ZenerDiode aufgenommen werden, denn 29 mA fließen durch den oberen Widerstand, folglich dann auch durch die ZenerDiode. Schafft sie 29 mA ? Das ist mit einer Überprüfung der Verlustleistung nachzurechnen: P = U * I = 2,4 V * 0,029 A = 0,0696 W = 70 mW; es geht mit einer ganz kleinen ZenerDiode.Wenn die ZenerDiode eine Leistung von 1 Watt hat, kann sie theoretisch einen Strom von I = P / U = 1 / 2,4 = 0,417 A aushalten; das wird aber besser im Datenblatt überprüft. Gehen wir mal von 100 mA aus, was dann bedeutet:100 mA durch die ZenerDiode, gleicher Strom durch den Vorwiderstand = U = I * R = 0,1 A * 82 Ohm = 8,2 Volt. Die Spannung darf bis auf 8,2 Volt ansteigen.Die Leistung für den Vorwiderstand für diesen Fall kontrollieren:P = U * I = 2,4 V * 0,1 A = 0,24 Watt; na ja.Jetzt alles klar ?

 

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