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Ausschaltung - Wechselschaltung?

verfasst von Posti(R), 31.01.2006, 19:03

» Es gibt auch Verbinder, wo die abisolierten Drähte nur reingesteckt werden.HiDiese Klemmen heißen Steckklemmen (nen Bild gibt es z.B. hierDiese Steckklemmen haben den Vorteil, daß die Verbindung wartungsfrei ist!Eine Schraubklemme kann sich im Laufe der Zeit lockern, was im günstigstem Fall zum Ausfall der Lampe führt.Leider haben die Steckklemmen den Nachteil, daß sie unverschämt teuer sind.Der obere Link zeigt leider nur eine 8er Micro-Wago. Eine 4er gäbe es für 13 Cent (das Stück !!).Steckklemmen bis 1,5mm² werden im Preis aber nicht weit davon abweichen.Solltest Du Steckklemmen verwenden, hier mal ein paar Tip\'s:a) pro Steckklemme nur die Drähte einstecken, die auch zusammen sollenHintergrund: Ein Kunde fragte mal, wie man mit dieser Klemme eine Lampe verlängern könne, da ja schon alle 3 Löcher mit der Zuleitung belegt wären.Die Klemme verbindet alle eingesteckten Leiter miteinander!b) Um die Drähte wieder aus der Klemme heraus zu bekommen, den Draht auf Spannung (neun, keine Volt, sondern auf Zug) halten und die Klemme links-rechts drehen, bis der Draht herausgerutscht ist.c) Wenn die Drähte hineingeschoben wurden, die Klemme 1-2 Mal links-rechts herum drehen, ohne an der Klemme zu ziehen.Das hat den Hintergrund, daß eine eventuell vorhandene Oxyd-Schicht durchgeschnitten wird und der Widerstand in dieser Klemme gering bleibt.Dadurch haben die Drähte untereinander einen sauberen Kontakt.Allerdings gibt es, neben dem Preis, noch einen Nachteil beio Steckklemmen:Sie nehmen mehr Platz ein, als eine Doly-Klemme (Dosen-Lysterklemme, die mit nur einer Schraube).Es können keine flexiblen Drähte in diese Klemmen gesteckt werden, dafür gibt es besondere Steckklemmen, die aber wohl auch nicht billig sind.(Hab noch nie eine gekauft, nur zu Dutzenden verschafft)Zum Arbeiten sind die Teile aber nicht schlecht, was ein Mal in der Klemme drin ist, bleibt da auch drin.Bei Doly-Klemmen rutschen die Drähte gerne wieder heraus, bis man die Schraube fest angezogen hat.Da fällt mir gerade noch eine Frage ein:Hast Du nur starre Drähte, die verklemmt werden sollen, oder sind auch flexible dabei?Z.B. eine Lampenschnur.Bei flexiblen Drähten sollten Aderendhülsen verwendet werden.Das ist im Endeffekt ein Metallröhrchen, in die das Lize geschoben wird.Mit einer speziellen Zange wird die Hülse verpresst, damit sie auf dem Lize drauf bleibt.Eigendlich müsste es MUSS heißen und nicht sollte.Auch hier gibt es einen logischen Hintergrund, daß eine Schraube die Einzeldrähte eines Lize zerquetschen würde und eine Querschnittverjüngung dabei herauskäme.Dein 2,5mm² Boxenkabel hätte nach der Festschraubaktion nur noch 1,5mm² und ne Menge Lizenreste rieseln aus der Schraubklemme heraus.Bei Stromkabeln sieht\'s genauso aus und in der Klemme hätten wir den kleinsten Querschnitt, dadurch den größten Widerstand und den größten Spannungsabfall/Leistungsverlust.HIER würde das Kabel als Erstes anfangen zu schmoren.Bei der Aderendhülse drückt die Schraube auf das Metallröhrchen und die Lize werden nur indirekt gequetscht, bleiben dadurch heile.Jesses, viel Text, aber ich denke, daß diese Info\'s durchaus wichtig sein können.MfGPosti

 

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