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Dominik

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14.10.2006, 17:33
 

Thermopapier-Scanner

Hallo.Mir schwebt schon lange etwas im Kopf herum: ein archaischer Photoapperat, der mit Thermopapier gefüttert wird. Die Papierrolle soll transportiert werden; dann gibt es Fotowiderstände, die je nach Helligkeit irgendetwas triggern (vielleicht ganz schlicht einen Transistor, der dann durchschaltet) und dann weiss ich nicht weiter und ganz magisch sollen dann Spuren zu sehen sein. Ich habe hier vom Flohmarkt einen ziemlich alten Taschenrechner mit Thermopapierröllchen. Ich bin erstaunt: mit dem Feuerzeug gehtŽs. Klaro. Aber diese Möhre von Rechner schafftŽs ebenso - mit nur ein paar Volt. Wie geht das? Nimmt man da einfach irgendwelche Heizelemente? Sind die soo schnell?Gruß -Dominik

Dominik

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23.10.2006, 15:20

@ el-haber

Thermopapier-Scanner

Hallo,das wäre wohl eine gute Möglichkeit. Schöner Wackelkram: an einem Ende des Auslegers den LDR, ans andere Ende das Heizelement. Per Nocken und Gegenzugfeder. Ha. Mechanisch sauber angefertigt müsste es laufen. Das wäre eine überschaubare Konstruktion. Dabei müsste der Draht des Heizelements allerdings sehr leicht an das Papier gedrückt werden.. Ich warte noch auf meine Phase der vollen Konzentration.Danke und Gruß -Dominik

el-haber

Catania,
23.10.2006, 13:16

@ Dominik

Thermopapier-Scanner

Hi,wenn Du für Zeichnungen und Ausdrucke genügend Zeit mitbringst, dann kannst Du es mit einem einzigen Heizelement machen, das quer zum Papier bewegt wird. Nach jeder Zeile wird dann das Papier ein Stückchen nach vorne geschoben. Oder das Papier schiebt dauerhaft nach vorne und der Schlitten mit dem Heizelement bewegt sich in Vorschubrichtung quer auf dem Papier, damit eine Zeile dann wieder senkrecht entsteht.Der Rücklauf ist dann als sehr schnell zu realisieren. Vielleicht mit einem DC-Motor, der eine Gewindestange antreibt.CU

Dominik

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20.10.2006, 09:54

@ Stoffel

Thermopapier-Scanner

Hallo Stoffel,lustiges Teil. Größe und Features sind schon gut - nur zu kompliziert (kann ich nicht ansteuern) und sehr hungrig für einen geplanten Batterieeinsatz. Ich werde mir mal etwas entsprechendes aus dem Müllcontainer besorgen, diese Schreibmaschinen mit Thermopapier sind derzeit ja rückläufig. Danke Dir für die Recherche, Pollin könnte hier in Kiel gern einen kleinen Schnickschnack-Laden aufmachen..GrußDominik

Stoffel(R)

19.10.2006, 12:28

@ Dominik

Thermopapier-Scanner

Hallo,du willst es zwar selberbauen aber hier kann mans auch Kaufen. Pollin hat immo nen komplettes Thermodruckelement für 3 € zu verhökern. Thermo-Druckelement FUJITSU FTP-621MCL202. Zum backward engineering könnte es vllt interessant sein.Grüße,Stoffel

Dominik

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16.10.2006, 19:38

@ el-haber

Thermopapier-Scanner

Hallo Stefano,ich habe es gleich mal probiert und siehe da: den ersten Ausruf des Erstaunens \'Oho\' habe ich schon fast hinbekommen. Beim \'h\' fing das Dilemma an, da war ein kurzes Aufglimmen trotz kurzen Tasterimpulses bereits nicht mehr vermeidbar, beim kleinen \'o\': kein Material mehr, ungenügende Kühlung, Hitzetod, abgeraucht..[image]Angetrieben direkt vom 9V Block kann aber resümiert werden, dass es sich um einen vollen Erfolg handeln muss - denn unschwer lässt sich die mächtige Hitzeinwirkung, bzw. die zu lange Einschaltdauer mit zu hoher Stromstärke erkennen. Auch gibt es da relativ kleine Pünktchen. Jetzt ist mein Interesse aufgeflammt und Theorie drängt sich auf. Ich lasse mir mal durch den Kopf gehen, ob es simpel zu realisieren wäre mit nur einem pendelnden Fotowiderstand, der dann den Kamm über eine Kontaktplatine mit entsprechender Anzahl an Leiterbahnen direkt ansteuert.Prima, vielen Dank.Gruß -Dominik

el-haber

Catania,
16.10.2006, 15:09

@ Dominik

Thermopapier-Scanner

Hi,vielleicht kann man das machen?!Ich würde so vorgehen: dünnen Eisendraht besorgen (0,2mm)mit Hilfe eines Kammes in regelmäßigen Abständen Stücke auf einen vorher gerade gezogenen Kupferdraht auflöten und die freien Enden in einem kleinen Radius über einen isolierenden dünnen Stab (z.B. 2mm) abknicken. Die freien Enden hinten auch wieder z.B. an ein 32er Flachbandkabel (1,25mm-Raster) verlöten. So ergibt sich ein Schreibkamm mit 1,25mm-Raster und ca. 4cm Breite.Das ganze in Kunstharz eingiesen und vorne auf dem Isolierstab wieder abschleifen bis die Eisendrähte rausschauen. Die Eisendrähte gleichmäßig bis auf 0,1mm runterschleifen und polieren.Wenn nun hinten kurz eine Spannung anliegt oder besser über geschaltene Kondensatoren eine Ladung fließt, dann sollte vorne ein daran vorbeigezogenes Thermopapier an der jeweiligen Stelle einen Punkt abbekommen.CUStefano

Dominik

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16.10.2006, 09:55

@ el-haber

Thermopapier-Scanner

Hallo Stefano,ich habe nun mal bei C geschaut und lediglich Heizelemente gefunden, mit denen man vergleichsweise eine Sauna befeuern könnte. Kann man so ein Teil auch selbst basteln? Gibt es eine andere Bezugsquelle? Ich möchte den Rechner zunächst mal so belassen, wie er ist. Auch glaube ich, dass es wohl recht frickelig sein dürfte, die Anschlüsse für die Elemente zu nutzen (wenn sie denn überhaupt aufzufinden sind).Gruß -Dominik

el-haber

Catania,
16.10.2006, 09:40

@ Dominik

Thermopapier-Scanner

Hi,Ja - die sind so schnell, da sie extrem wenig Masse zum Heizen haben. Entsprechend schnelle berennen diese Heizelementchen auch durch!Es gibt in diesen Rechnerchen 2 Arten von Brennern: der oszillierende, der mit einem enzigen Heizelement immer hin-und herrennt und von einer Art Schieberegister angesteuert wird. Und dann der Statische, der auf die Papierbreite verteilt 100erte von Heizelementchen hat, die von einem Speicherelement angesteuret werden.Aber nur dann darf ein Heizstrom fließen, wenn sich das Papier darunter bewegt.CUStefano

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