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Small

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19.05.2006, 20:30
 

Suche Akku für tragbare Musik\"box\"

Hallo,Ein Freund und ich kamen letztes Jahr auf die Idee eine Rucksackbox aus 2 alten PC Lautsprechern zu bauen. Das hat auch alles wunderbar funktioniert, bis die alte Motorradbatterie (12V, 10Ah) aufgrund von Tiefentladung ihren Geist aufgab.Nun bräuchten wir natürlich einen neuen Akku, der es aushält öfters entladen zu werden (anders als eine Auto-/Motorradbatterie) und die Entladespannung von 12V möglichst lange aufrecht erhält.Hier die weiteren Daten der alten Lautsprecherboxen:Chassis: 2 x 15 W \"Tieftöner\" (Sinus wahrscheinlich) und 2 kleinere MitteltönerVerstärker: zur Leistungaufnahme hab ich leider keine Angabe gefunden Das komplette Innenleben wurde aus den Gehäusen in einen Holzkasten verpflanzt.Nun die Frage zum Akku:Ist es ratsam einen Solarakku zu verwenden, den man mit einem gewöhnlichen 12V Autoladegerät (mit Ladestromanzeige) aufladen kann, oder sollte ich einen einfachen Blei-Gel-Akku benutzen. (Problem der Tiefentladung bei Gebrauch)Dann ist da noch die Frage der Kapazität. Bei ca. 25 W Musikleistung, fließt bei 12 V ein maximaler Strom von 2 bis 2,5 Ampere. Wenn der Akku ca. 5 Stunden durchhalten soll, reichen dann 10 Ah aus. Eigentlich doch schon, da der Akku Tiefentladung vertragen soll und die Stromstärke schwankt. Außerdem wären ein geringes Gewicht und niederige Anschaffungskosten von Vorteil. :-)Danke schon mal im Voraus.

strippenstrolch(R)

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Sassenburg,
20.05.2006, 07:58

@ Small

Suche Akku für tragbare Musik\"box\"

Naja, als ersten Tipp würde ich mal einen Nickel-Cadmium-Akku vorschlagen, den es auch für 12 Volt gibt.Er ist zwar leichter als ein Pb-Akku, aber leider teurer.Es wäre auch möglich, bei dem Blei-Gel-Solarakku zu bleiben und einen Tiefentladeschutz zu benutzen. Was spräche dagegen ? Viele Geräte lassen sich bis runter auf 10 Volt einstellen, dann ist der Akku schön leer, aber noch nicht tiefentladen.Normalerweise stellt man ja 11 Volt ein, aber 10 Volt sind auch noch ok.Bei 10 Volt (unter Nennlast des Akkus, also mit angeschlossenem Verbraucher)ist der Akku definitiv leer. Alles was darunter geht, ist bereits eine Tiefenladung und lässt den Akku schnell altern.Man misst den Akku also unter Last und nicht im Leerlauf, denn im Leerlauf hätte er trotzdem noch 12 Volt, obwohl er möglicherweise breits entladen sein könnte.Das machen viele falsch und schnell ist der Akku stark gealtert.Deshalb die 11 Volt bei Last als brauchbare untere Grenze, um eine möglichst hohe Zyklenfestigkeit zu bekommen (Anzahl der Ladungen/Entladungen).Ein Solarakku ist speziell auf Zyklenfestigkeit \"getrimmt\" und sollte somit das ideale Teil für diese Anwendung sein.

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