| Horst Hartel Eppstein, 28.12.2005, 17:16 |
Bleigelakku |
Auf meinen Balkon habe ich einen Bleigelakku der von einem Solarmodulgespeist wird. Jetzt im Winter sind Temperatur und Sonnenschein niedrig.Was mir Rätzelraten aufgibt ist das der Bleigelakku bei 11.0 -11.5 Voltrumkrebst obwohl er wenn die Sonne scheint mit ca 14V geladen wird.Das Ladeteil ist eins das mit Mikroprozessor gesteuert wird. Beides istauf dem Balkon bei Außentemperaturen. Der Bleigeklakku hat eine Spezifikationbis über -20°. Hat sich der Bleigelakku bereits verabschiedet oder wie kannich die niedrige Voltzahl interpertieren??? |
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| Thorsten 30.12.2005, 19:40 @ Horst Hartel |
Bleigelakku |
AFAIK hängt die Spannung und die Kapatzität von der Temperatur ab.Merkspruch in der Chemie ist da: je größere die temperatur desto schneller die Reaktion(letztendlich ist dein entladen bzw. laden ja auch nur eine Chemische Reaktion).Könnte also auch einfach mit der Temperatur zusammenhängen. |
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| Lötmaxe 02.01.2006, 13:53 @ Thorsten |
Bleigelakku |
Hallo...Ich hab mir mal von C*NR*D ein Ladegerät mit Prozessorsteuerung zugelegt welches mit Ausnahme von li-ion Akkus so ziemlich die meisten Akkus überprüft lädt und erhält!damit ließe sich ziemlich genau feststellen wo dein Problem liegt!Wenn dir das nicht möglich ist hast du vielleicht ein \"simples\" Autoladegerät wo du die Ampeerezahl einstellen kannst?damit könntest du ja mal unter berücksichtigung der Ah Angaben auf dem Akku mal eine Komplette Ladung einmal in warmer Umgebung und einmal bei Extremtemperaturen auf dem Balkon laden?! mit einem Digitalmultimeter kannst du ja die Unterschiede bequem feststellen und so einen differenzwert ermitteln!Damit lässt sich ja dann zumindest ein defekt der Solarzelle oder was ich noch eher vermuten würde ein defekt des Ladereglers ausschließen!Die folge des ganzen könnte ja dann sein,das du den Akku in Styropor packst und die beimLaden entstehende wärme beim Akku lässt und nicht den Treibhauseffekt begünstigst |
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| el-haber Catania, 02.01.2006, 15:37 @ Horst Hartel |
Bleigelakku |
Hi,das Rätsel löst sich mit der niedrigen Sonnenenergie um diese Jahreszeit und diesen Breitengrad.Wenn die Solarzelle durch den Laderegler belastet wird, dann bricht die Spannung zusammen und es bleiben gerade mal 11 1/2 Volt übrig, die eher eine Erhaltungs als eine Arbeitsladung des Akkus ermöglichen.Messen kannst Du das Vrehalten nicht, da der Computerisierte Laderegler nur pulse an den Akku abgibt. (Normalerweise Stoßladungen aber da bricht die Spannung zu schnell ein und der Laderegler schaltet ab.)Du könntest diesen Effekt verbessern, wenn du einen Kondensator nennenswerter Größe (1000uF bei 25V) parallel zu dem Modul schaltest. Dadurch wird die Ladezeit etwas verlängert, da die Spannung nicht so schnell einbricht.Wenn der Computer einen linearen Laderegler steuert, dann sind die 14V minus ca. 2,5V für den Regler auch genau die gesuchte Differenz. Da hilft aber dann leider kein Kondensator, da die notwendige Erholungszeit zwischen den Spannungsstößen fehlt.CUStefano |
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| Horst Hartel Eppstein, 04.01.2006, 19:54 @ el-haber |
Bleigelakku |
HalloVielen Dank für Deine Antwort. Ich werde es ausprobieren. Da Du Dich auskennstmöchte ich den Ladevorgang noch genauer beschreiben. Als jetzt Sonne war pulste der Laderegler den Akku mit 14.0 - 14.5 V voll. Das geht dann immerzwischen 14.0 V und 14.5 V hin und her.Die 11.5 V sind abends bei Dunkelheit oder bei Nebel wenn die Solarzellen nicht mehr aktiv sind, also die reine Batterie. Viele GrüßeHorst |
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| strippenstrolch Sassenburg, 04.01.2006, 20:26 @ Horst Hartel |
Bleigelakku |
Ich betreibe auch eine kleine PV-Anlage, allerdings mit Autobatterien und habeebenfalls in den Wintermonaten mit ungenügender Ladung \"zu kämpfen\". Auch meine Autobatterien kommen im Winter nicht über einen bestimmten Ladezustand hinaus. Ich habe allerdings eine regelmäßige Stromabnahme über einen Pumpenmotor, der zyklisch läuft (Wasserförderung für WC-Spülung).Ich löse das Problem nun seit etwa 2 Jahren, indem ich über die \"lichtschwachen\" Monate ein Pufferladegerät anschließe, das vom Netz gespeist wird.Ab etwa März klemme ich das dann wieder ab und alles läuft dann wieder völlig autark, allein von der Sonne.Ich dachte auch zunächst, es würde reichen, die Akkukapazität zu verdreifachen(von 45 Ah auf 135 Ah), aber das war ein Trugschluss. Man glaubt gar nicht, wie \"duster\" es im Winterhalbjahr ist. Ich befinde mich in Höhe von Hannover, kann sein, dass es in Süddeutschland bereits wieder ein wenig besser laufen könnte, ich bin da nicht so sehr der Geograf.Aber vielleicht liest das hier ja jemand, der sich mit der Georgfie ein wenig besser auskennt und ein wenig über Sonnenstände in Europa berichten kann.Abhilfe hätte bei meiner Anlage sicherlich die Verdreifachung der Solarfläche geschaffen, aber das wäre dann eine Erweiterung von 100Wp auf 300Wp gewesen und dann hätte ich im Sommer nicht gewusst:\"Wohin mit dem vielen Strom ?\"Im Sommerhalbjahr \"brummt\" die Anlage nämlich richtig und ich habe massenhaft Energie übrig, die ich für meinen Gartenteich als Bewässerung/Beleuchtung einsetzen möchte.Hier einmal der Link zu dem Puffergerät:http://www.pollin.de/shop/shop.php?cf=detail.php&pg=NQ==&a=NzI4OTQ2OTk= |
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Grüße der Lötmaxe!