| RC-Freak 29.01.2006, 00:57 |
ELKOs |
Hallo zusammen,ichhab mal wieder ein kleines Verständnissproblem.Es geht um ELKOs. Ich hab vor mir eine kleine Schaltung für 12V ( KFZ ) zu bauen und werfe jetz schon seid geraumer Zeit wildeste Theorien über die Funktion von ELKOs in der Gegend rum. naja nicht wirklich über die Funktion aber ... Es geht um folgendes:Ich möchte eine Schaltung fabrizieren die in eingeschaltetem Zustand Strom \"speichert\" und wenn ich die Stromzufuhr wegnehme noch eine Zeit lang was hergibt. Mein Problem ist nun, herauszufinden wie lange ich noch Strom habe wenn ich die Zufuhr unterbreche. Ich habe beim \"C\" ELKOs mit 100000µF gesehen. Wenn ich jetz beispielsweise die Zündung auschalte und einen 12V abnehmer nur über meine \"Speicherschaltung\" laufen lasse, wie lange würde das gehen?Das hängt doch auch mit dem Verbrauch zusammen wenn ich mich nicht irre. Ich weis allerdings nicht wieviel mA/A mein \"Verbraucher\" verbraucht.Klingt alles etwas kaotisch ich weis aber mir fehlts grade an der Fähigkeit das ganze vernünftig zu erklären. |
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| Posti 29.01.2006, 12:20 @ RC-Freak |
ELKOs |
HiMit einem Kondensator kannst Du Verbraucher nicht direkt \'am Leben halten\'.Schau dazu mal HILFE - SOLARAUTO an, da wird was über die Laufzeit mittels Kondensator geschrieben.Du könntest aber einen Kondensator vom Zündungsplus versorgen und an diesem Kondensator mit einen N-FET (oder NPN-Transistor) Deine Last schalten.Dabei müssen der FET oder der Transistor aber für den zu erwartendem Strom ausgelegt sein (der Kondensator natürlich auch, nen 16V Typ sollte reichen).Die Laufzeit Deines Kondensator lässt sich über den Entlade-Widerstand und der Kapazität berechnen.Näheres unter dem oberen Link ... hab die Formel gerade nicht zur Hand.MfGPosti |
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| RC-Freak 29.01.2006, 16:29 @ Posti |
ELKOs |
... hab die Formel gerade nicht zur Hand.Die Lade- bzw. Entladezeit beträgt 5 τ (tau) bzw. 5 mal Widerstand mal Kapazität.Sowas in der Art? |
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| Posti 29.01.2006, 16:59 @ RC-Freak |
ELKOs |
Jupp, sowas in der Art |
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| RC-Freak 29.01.2006, 17:58 @ Posti |
ELKOs |
Ok erst mal Reset des Themas weil jetz wirds schon wieder zu viel für mich |
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| Posti 29.01.2006, 20:53 @ RC-Freak |
ELKOs |
HiÜber 3-4 würdest Du den Kondensator wieder Entladen.Wenn 3 auf 4 geschaltet würde, sogar ziemlich heftig !!Wie der Name Entlade-Widerstand schon sagt, ist dieser Widerstand zum Endladen da.Wenn Du z.B. den Kondensator voll geladen hast, und Deine Spannung abklemmst, bleibt der Kondensator für die nächsten WOchen auf seinem Niveau.Wenn die Spannung des Kondi\'s über einen FET abgegriffen wird, muß ein Entladewiderstand her, damit die Laufzeit auch mal ein Ende hat.Bei einem Transostor könnte Dieser entfallen, da der Transistor selber einen kleinen Strom zum Durchschalten benötigt.Das Problem beim Kondensator ist, daß er zwar Energie speichert, aber nicht so wirklich viel davon.Also Goldcap-Klopper mit einem Farad haben schon fett was drin, aber für nen Motor reicht das wohl nicht wirklich.Außerdem sind die Goldcap\'s ziemlich spannungsempfindlich.Das würde allenfalls für ein Zucken eines Motor reichen, dann wäre der Kondi wieder leer.Trotzdem ist ein Kondensator in z.B. Hochspannungsschaltungen ein durchaus tödliches Bauteil!!Was geneu möchtest Du denn mit dem Kondensator antreiben?Dann könnte man sich überlegen, was man da genau verbauen könnte, damit auch eine wünschenswerte Funktion heraus kommt.MfGPosti |
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| kalledom 30.01.2006, 01:07 @ Posti |
ELKOs |
Hallo Posti,» Wenn Du z.B. den Kondensator voll geladen hast, und Deine Spannung» abklemmst, bleibt der Kondensator für die nächsten WOchen auf seinem» Niveau.kannst Du bitte sagen, von welchem Hersteller Du Elkos hast, die über Wochen geladen bleiben ? Davon hätte ich gerne welche; meine sind immer nach wenigen Stunden wegen dem Leckstrom leer. |
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| el-haber Catania, 30.01.2006, 11:02 @ RC-Freak |
ELKOs |
Hi,Mit ELKOS kannst Du keine Stromversorgung betreiben, da die Ladespannung mit derabnehmenden Ladung zusammenbricht.Posti hat schon den richtigen \'riecher\' in diese Richtung gelenkt.Tau ist die bezeichnende Konstante, die mit der vereinfachten Berechnung R*Cherausgefunden wird. Nach 1 Tau ist der Kondensator auf 66% der Versorgungsspannung über den Widerstand aufgeladen - oder aber auf 33% entladen. Das ist leider eine e^tau*t-Funktion - als o nicht so wie bei einem Akku, der auf seine chemische Zellenspannung einbricht und dann nach (langer Zeit) Erreichen der Ladungsmenge ganz zusammenbricht.ELKOS sind auch über die Formel: C=Q/U zu bestimmen, wobei Q die Ladungsmenge darstellt und in As also Ampere-Sekunden beschrieben ist.Damit ist auch schon ausgedrückt, was ein Kondensator im vergleich zu einem Akku macht. Ladung kurz speichern!!!Bei einem Netzteil kommen z.B. alle 20ms Ladungsimpulse (Einweggleichrichter) - die Zeit dazwischen muß ein Kondensator überbrücken.Also - wenn aus dem Netzteil 1A entnommen werden soll, dann muß der Kondensator 2000uF haben! (Q=1As bei 50Pulse /s )CUStefano |
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| kalledom 30.01.2006, 12:34 @ el-haber |
ELKOs |
» Also - wenn aus dem Netzteil 1A entnommen werden soll, dann muß der» Kondensator 2000uF haben! (Q=1As bei 50Pulse /s )Hallo Stefano,jetzt ist mir klar, woher die mir bekannte Faustformel \'1000 uF pro Ampere\' ihren Ursprung hat: von der Brückengleichrichtung, bei der 100 Pulse mit je 10 ms zu überbrücken sind (die negative Halbwelle ist nach oben geklappt). |
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| RC-Freak 05.02.2006, 21:13 @ kalledom |
ELKOs |
Hallo zusammen,nein ich hab keine meiner üblichen verrückten Ideen |
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| el-haber Catania, 06.02.2006, 11:52 @ RC-Freak |
ELKOs |
Hi,das ist eine wirklich Interessante Frage!» Ich habe hier 2 Elektrolytkondensatoren vor mir liegen die beide schon» ewig keinen Strom mehr gesehen haben und dennoch lassen sich bei dem 330V» 180µF 0,25Volt und beim 50V 1µF 0,03Volt messen. Nun interessiert es mich» doch wie das möglich ist.Hier tritt der Effekt auf, daß Elkos ohne Ladung altern!Das bedeutet, daß sich die Folien wie bei einer Baterie zersetzen, wenn keine äußere Spannung die Oxidschicht als Dielektrikum aufrechterhält.CUStefano |
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Mix-Ansicht
Mit der Formel kannst Du berechnen, wie lange der Kondensator benötigt, um entladen zu werden.Glaube nach 1 Tau waren es 66%.Da der Kondensator nicht wirklich kiloweise Kilowatt\'s speichern kann, müsste man den Umweg über einen Leistungstransistor nehmen, der Dir die Last schaltet.Wenn Dein Verbraucher mehr als nen paar LED\'s sind, dürfte kaum ein Weg um diesen Transistor führen.Dazu dürfte sich ein BUZ11 (o.ä.) eigen, welcher für wenige Cent zu bekommen ist.Wäre ein N-FET, von Oben auf den FET geschaut wären die Pin\'s wie folgt:/|- Source (an GND)||- Gate (vom PLUS-Pol des Kondensator)\\|- Drain (zum Verbraucher, Dieser zu Plus)Da das Gate eine Art Kondensator darstellt, muß ein Entlade-Widerstand zwischen Gate und Source, damit der Kondensator seine Spannung auch verliert und der FET irgendwann wieder sperrt.Der FET schaltet durch, wenn GATE ca. 10V größer aus SOURCE ist.Da SOURCE auf GND liegt, schaltet der FET voll durch, wenn GATE mindestens 10V hat.In welchem Bereich der FET regelt, also seinen Widerstand langsam erhöht und damit Leistung am FET vernichtet wird (der FET erwärmt sich), kann ich Dir aber leider momentan nicht sagen.Versuch macht Kluch :)Ach ja, nen Kondensator mit mehreren tausend µF wird dann nicht benötigt, da wir nur einen Spannungs-Speicher benötigen.Der FET benötigt nur Strom am Gate beim Umladen.Also von Sperren über Regeln zu Leitend und umgekehrt.Dieser Strom wird sich aber (wenns auch mehrere Ampere werden können) in Grenzen halten.Auch hier wird ein Versuch, gerade zur Laufzeit dieses MonoFlop, Ergebnisse bringen.Am Besten auf dem Schreibtisch mal zusammen gelötet und mit herumprobiert.Wenn kein FET vorhanden ist, könnte man auch einen NPN-Transistor nutzen.Da Dieser aber durchgehend Strom zwischen Basis und Emitter braucht, wird hier der Kondensator wohl größer ausfallen müssen (als beim FET).Der Transistor müß den Strom des Verbrauchers schalten können!Da der Innenwiderstand des durchgeschalteten Transistor höher als der des durchgeschalteten FET ist, fällt beim Betrieb an dem transi durchgehend eine Verlustleistung ab, die in Wärme umgesetzt wird.Auch hierbei sollte man die Schaltung besser auf dem Schreibtisch getestet haben, bevor man Sie im Auto verbaut.MfGPosti*EDIT*Hatte die Belegung vom 2N7000 gepostet, beim BUZ 11 sind G und S genau anders herum, hab\'s gerade geändert.
Ein Kondensator besteht aus 2 von einander getrennten leitenten Platten. Wenn man Strom anlegt laden sich die Platten positiv und negativ auf und \"speichern\" den Strom. Wenn beide voll geladen sind fließt kein Strom mehr.Kondensatoren entladen sich selbstständig.So erst mal das was ich so über Kondensatoren weis.Ist es möglich den Entladestrom dafür zu nutzen den Kondensator wieder zu laden?Ich bin da grade am überlegen aber mir fehlt eindeutig Bauteilkunde.
Das Bauteil ( ? )sollte folgendes können: solange Strom von 1 nach 2 fließt ( Kondensator wird geladen ) den Stromfluss von 3 nach 4 unterbrechen. Wenn der Kondensator voll ist ( kein Strom von 1 nach 2 ) sollte der Strom von 3 nach 4 fließen.Damit würde sich der Kondensator doch sozusagen selbst laden.Ist das möglich?