| Christoph 17.11.2005, 08:43 |
DoppelnetzgerÀt |
hallo!HĂ€tt eine Frage:Ich soll ein DoppelnetzgerĂ€t aufbauen,der positive Ausgang(in bezug auf masse) soll durch einen LĂ€ngstransistor mit Zenerdiode realisiert werden.Der Negative mit einem 79xx.Folgendes ist Angabe:79xx: UA regelbar von -5V bis -20V (IA max=1,25A)Z-Diode und Quertransistor: UA=17V, UE=25V, IL=0.....350mAUBrss=2,9V, Unetz=230VzusĂ€tzlich sollte noch eine Status-LED eingebaut werden (logischerweise so weit am Ausgang wie möglich)Ich hoffe es kann mir jemand Tips geben, wie ich das am besten realisiere,und wie ich den Transistor berechne, da ich Rc ja erst durch den Transistor kenne.dazu muss ich Ptot ja auch berĂŒcksichtigen.Hoffe auf eure HilfemfgChristoph Zöttl |
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| el-haber Catania, 17.11.2005, 10:24 @ Christoph |
DoppelnetzgerÀt |
Hi Christoph,ist der Schaltungsbeschrieb mit Transistor und L79xx gesetzt?Den Transistor kannst Du so Dimensionieren (NPN), daĂ (Uein+Toleranz)-Uaus = UCEund dann beim Maximalen Strom eine bestimmte Verslustleitung bestimmt werden kann.Hier:25V-17V=8V + 10% => 10V * 350mA = 3,5WDer Transistor muĂ also eine Ptot von mindestens 4W und einen Strom von Mindestens 400mA aufweisen. Die UCE-Max mit 25V / scheitel 30V wird von allen Transistoren erfĂŒllt. Erst ab 40V wird es wirklich kiritisch.Als Z-Diode brauchst Du eine 17V+0.7V (notfalls eine Diode in Reihe dazuschalten.Der Basisstrom ist bei obigem Transistor mit einer VerstĂ€rkung von max. 100 anzusetzen und damit ca. 4mA maximal.Bei einem QuerstromverhĂ€ltnis des Z-Dioden-Zweiges von 3 brauchst Du eine Z-Diode, die 17V*3*4mA => 250mW aushĂ€lt. Der Vorwiderstand ist dann: (25V-17,7V)/(12mA+4mA) = 470Ohm (gerundet).Schwieriger wird es im negativen Zweig.Der 7905 fĂŒr die niedrigste Einzustellende Spannung liegt mit seinem Masse-Pin an einem Poti-Schleifer, das von Masse nach der geregelten negativen Spannung geht.Besser aber wĂ€re eine 2. negative stabile Hilfspannung fĂŒr das Poti, die 5V ĂŒber der minimal geforderten Spannung liegt. Z.B. zusĂ€tzlicher L7918 oder so.CuStefano |
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| kalledom 17.11.2005, 21:31 @ Christoph |
DoppelnetzgerÀt |
Hallo Christoph,Deine Angaben sind mir noch nicht ganz klar:» 79xx: UA regelbar von -5V bis -20V (IA max=1,25A)Soll die Spannung von -5V ... -20V einstellbar sein ? Bei max. 1,25A (kurzschluĂfest) ?Der 79xx ist ein Festspannungsregler. Es gibt Regler fĂŒr variable Ausgangsspannungen; sind die auch erlaubt ?» Z-Diode und Quertransistor: UA=17V, UE=25V, IL=0.....350mA» UBrss=2,9V, Unetz=230VSoll es sich hier um eine feste Spannung von 17 Volt mit einstellbarer Strombegrenzung 0...350 mA handeln ?Darf die Brummspannung auch kleiner als 2,9V sein ?Ptot des Transistors sollte so hoch sein, daĂ nicht nach jedem KurzschluĂ der Transistor gewechselt werden muĂ, also mindestens 25V * 0,350A = 8,75 Watt.Welchen Staus soll die Status-LED anzeigen ?Die eigentlich wichtigste Berechnung ist der KĂŒhlkörper und ein \"starker\" Leistungstransistor.Der maximale Strom steht fest, die Leistung (Ptot) ergibt sich aus Strom mal Spannung, die im ungĂŒnstigsten Fall am Transistor abfĂ€llt, nĂ€mlich bei KurzschluĂ. |
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| Zöttl 23.11.2005, 17:10 @ kalledom |
DoppelnetzgerÀt |
Hallo danke mal fĂŒr die AntwortenHab hier mal die ungefĂ€hre Schaltung gezeichnet(Paint, weiĂ jemand was gscheiteres?): |
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| kalledom 23.11.2005, 19:07 @ Zöttl |
DoppelnetzgerÀt |
» Hab hier mal die ungefĂ€hre Schaltung gezeichnet(Paint, weiĂ jemand was» gscheiteres?):Ja, z.B. sPlan. Version 5 gibt\'s ab und zu preiswert bei eBay, weil es eine Version 6 gibt.Die Schaltung sieht doch schon ganz gut aus.Die LED am Ausgang der +17 Volt darf nicht am Ausgang sitzen, weil der Strom von 0...1,25 A einstellbar sein soll. Wenn aber 0 A eingestellt ist, leuchtet die LED nicht mehr !Die Berechnung des / der Trafos ist recht einfach:die maximale Ausgangsspannung + 3 Volt, die am Regler selbst abfallen mĂŒssen, damit er noch arbeiten kann. Dieses Ergebnis plus 2 * 0,7 Volt, die am BrĂŒckengleichrichter abfallen. Das Ganze geteilt durch 1,414 ergibt die Wechselspannung.FĂŒr -5 V gilt: 5 V + 3 V + 1,4 V = 9,4 VDC / 1,414 = 6,65 VAC; ein Trafo mit 6 VAC ist evtl. zu wenig, das nĂ€chste wĂ€re 8 oder 9 VAC.FĂŒr +17 V (hier brauchen keine 3 Volt abfallen, weil hier ein \"Quertransistor\" ist): 17 V + 1,4 V = 18,4 VDC / 1,414 = 13,0 VAC; ein Trafo mit 12 VAC ist zu wenig, mit 13 VAC gibt es nicht ? einen Trafo mit 15 VAC gibt es. |
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| Zöttl 23.11.2005, 19:54 @ kalledom |
DoppelnetzgerÀt |
» » Hab hier mal die ungefĂ€hre Schaltung gezeichnet(Paint, weiĂ jemand was» » gscheiteres?):» Ja, z.B. sPlan. Version 5 gibt\'s ab und zu preiswert bei eBay, weil es» eine Version 6 gibt.ah, danke, werd ich mir mal ansehen» Die LED am Ausgang der +17 Volt darf nicht am Ausgang sitzen, weil der» Strom von 0...1,25 A einstellbar sein soll. Wenn aber 0 A eingestellt ist,» leuchtet die LED nicht mehr !aja, danke fĂŒr den hinweisBei der Trafoberechnung soll ich jedoch die Windungsanzahl der PrimĂ€r und der beiden SekundĂ€rspulen berechnen(am einfachsten angeblich mittels Iterationen), und die Eingangsspannung ist vorgegeben: ich soll sie bei 230 V AC betreiben.ZusĂ€tzlich dann noch den Ladekondensator berechnen:Cl=(Ia/(2*Ubrss*fn))*(1-4teWurzel(Ri/(2*Rl)))danke fĂŒr die schnelle Hilfemfg |
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| kalledom 23.11.2005, 23:15 @ Zöttl |
DoppelnetzgerÀt |
Trafos gewickelt: wenige (vor 30 Jahren),Trafos gekauft: Unmengen,Trafos berechnet: vergessen; da kann ich Dir leider nicht helfen. Ich mĂŒĂte in meinem Westermann Tabellenbuch stundenlang wĂŒhlen und mich wieder schlau machen.Ich weiĂ, daĂ das VerhĂ€ltnis der Windungen den Spannungs-Unterschied zwischen PrimĂ€r- und SekundĂ€rseite bestimmt und daĂ ein bestimmter Drahtquerschnitt da sein muĂ, damit die Wicklung nicht zu warm wird.Also, wo bleiben die Mathematiker ??? |
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| Posti 26.11.2005, 09:58 @ kalledom |
DoppelnetzgerÀt |
» Ich weiĂ, daĂ das VerhĂ€ltnis der Windungen den Spannungs-Unterschied» zwischen PrimĂ€r- und SekundĂ€rseite bestimmt und daĂ ein bestimmter» Drahtquerschnitt da sein muĂ, damit die Wicklung nicht zu warm wird.» Also, wo bleiben die Mathematiker ???Hab\'s schon gehört, ausrechnen soll man das auch können :)Da ich die Formel aber noch nie gesehen habe, wĂŒrde ich die von der VDE vorgeschlagenen Querschnitte anwenden.Ok, unter 0,75mmÂČ steht da glaube nix, aber im Haushalt wird weniger auch nicht unbedingt gebraucht.Zu den Wicklungen:U1...N1--.=.--U2...N2Die PrimĂ€r-Spannung verhĂ€lt sich zur SekundĂ€r-Spannung, wie die Wicklungsanzahl der PrimĂ€r-Spule zu der der SekundĂ€r-Spule.(oder ganz einfach : kleinere Spannung -> kleinere Wicklung)Bei nem Trafo mit primĂ€r 230 Wicklungen, und sekundĂ€r 12 Wicklungen hĂ€tten wir nen ganz normalen 12V Trafo fĂŒr die Steckdose.(230V / 230) * 12 = 12V (Die Zahlen ohne Einheit sind die Anzahl der Wicklungen)Ach ja, bei 1,5mmÂČ Cu sind 10A kein Problem (Tabellenwert)MfGPosti |
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| kalledom 26.11.2005, 15:21 @ Posti |
DoppelnetzgerÀt |
» Bei nem Trafo mit primĂ€r 230 Wicklungen, und sekundĂ€r 12 Wicklungen hĂ€tten» wir nen ganz normalen 12V Trafo fĂŒr die Steckdose.» (230V / 230) * 12 = 12V (Die Zahlen ohne Einheit sind die Anzahl der Wicklungen)» Ach ja, bei 1,5mmÂČ Cu sind 10A kein Problem (Tabellenwert)Wieviel kVA hat ein Trafo mit 230 Windungen auf der PrimĂ€rseite, wie groĂ ist der Trafokern und wie schwer der ganze Trafo ?Wenn Deine Angaben ein Scherz sein sollen, dann schreibe es auch bitte dazu.Oder meinst Du wirklich Trafos mit primĂ€r 230 Wicklungen und sekundĂ€r 12 Wicklungen ?Eigentlich gefragt wurde nach der Anzahl Windungen fĂŒr einen Trafo 18 V / 1,25 A und 8 V / 0,35 A.Trafos in diesen GröĂenordnungen haben bei mir auf der SekundĂ€rseite ĂŒber 250 und auf der PrimĂ€rseite ĂŒber 3.000 Windungen. |
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| Posti 27.11.2005, 05:11 @ kalledom |
DoppelnetzgerÀt |
HiSorry, daĂ ich anstelle von Windungen Wicklungen geschrieben hatte.Aber gerade bei dem, was Du sonst schreibst, sollte man eigendlich meinen, Dir hĂ€tte dieser Irrtum als Irrtum auffallen können ... naja, anscheinend ja nicht.Also, nur fĂŒr Dich ...1. war es kein Scherz, sondern ein falscher Begriff2. könnte man mit den (dann erkannten) Windungszahlen von 230/12 das VerhĂ€ltnis des Trafo erkennen, der einem aus der Netzspannung (230V) sekundĂ€r 12V herausgibt.» Eigentlich gefragt wurde nach der Anzahl Windungen fĂŒr einen Trafo 18 V /» 1,25 A und 8 V / 0,35 A.WĂ€re mir nicht aufgefallen, ansonsten hĂ€tte ich mich bestimmt dazu ausgelassen.» Trafos in diesen GröĂenordnungen haben bei mir auf der SekundĂ€rseite ĂŒber» 250 und auf der PrimĂ€rseite ĂŒber 3.000 Windungen.Macht ein VerhĂ€ltnis von Pi x Daumen (heiĂt soviel wie ca., bevor\'s wieder Mecker gibt) 12:1, was bei Netzspannung ca 19 Volt sekundĂ€r ergibt.In diesem Sinne |
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| kalledom 27.11.2005, 12:53 @ |
DoppelnetzgerÀt |
Hallo Posti,Scherz bezog sich auf:» Bei nem Trafo mit primĂ€r 230 Wicklungen, und sekundĂ€r 12 Wicklungen » hĂ€tten wir nen ganz normalen 12V Trafo fĂŒr die Steckdose.Ich wĂŒrde einen Trafo mit 12 Windungen fĂŒr 12 Volt auf der SekundĂ€rseite niemals als \"nen ganz normalen Trafo fĂŒr die Steckdose\" bezeichnen, schon gar nicht in einem Elektronik-Bastelforum.Ich hĂ€tte es als Scherz auf sich beruhen lassen, muĂ es aber nach Deinen weiteren Auslassungen als unqualifizierte Antwort auf eine ziemlich prĂ€zise Frage sehen. |
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| el-haber Catania, 28.11.2005, 18:12 @ Posti |
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Hi Posti,es gibt fĂŒr diesen Zweck DatenblĂ€tter der Elektroblechhersteller.In den einschlĂ€gigen TabellenbĂŒchern (z.B. Europa Tabellen fĂŒr E-Technik)finden sich auch Handreichungen dazu.Ein Trafo wird folgendermaĂen bestimmt:1. Leistung abschĂ€tzen: z.B. 18V*1A + 8V *0,25A = 20VA Trafos werden immer in VA bestimmt und nicht in W(att). auf den ersten Blick ist das das gleiche, Trafos verbrauchen allerdings keine Leistung, sondern wandeln diese nur - darum Volt-Ampere statt Watt als verbrauchte Arbeit.2. Tabellenbucheintrag suchen, der diese Leistungsklasse beschreibt: (z.B. hier EL24)3. Wicklungsdaten herauslesen fĂŒr die Bauart (Wicklungen ĂŒbereinander, nebeneinander, gegenĂŒber, etc.) z.B. 28Wdg pro Volt.4. Drahtquerschnitte fĂŒr die auftretenden Ströme bestimmen: je nach Bauart ca. 1mm Durchmesser fĂŒr 2A wegen Ăberhitzung des Wicklungspacketes. FĂŒr die PrimĂ€rwicklung ergibt sich dann ein Strom von Ip=20va/230V = 87mA.5. Nachrechnen, ob die Packethöhe der Wicklung auch in den Trafo passt. (sollte aber durch die Tabelle schon soweit bestimmt sein.6. Daten an den E-Maschinenbauer geben und die Wicklungen erstellen (lassen), danach die oben definierten EL-Bleche in den Wickelkörper schachteln und die nötigen Durchschlags, Strom und WindungsprĂŒfungen durchfĂŒhren.7. Kabel dran und einbauen.CuStefano |
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| ich 20.02.2006, 10:09 @ kalledom |
DoppelnetzgerÀt |
muha du vogel :) |
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| T.f.G. 20.02.2006, 12:52 @ Zöttl |
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» Bei der Trafoberechnung soll ich jedoch die Windungsanzahl der PrimĂ€r und» der beiden SekundĂ€rspulen berechnen(am einfachsten angeblich mittels» Iterationen), » und die Eingangsspannung ist vorgegeben: ich soll sie bei 230 V AC» betreiben.schau mal in dieses projekt http://www.serious-technology.de/kleiner-wandler.htm, da wird ziemlich ausfĂŒhrlich eine trafoberechnung vorgenommen.vielleicht hilfts dir ja auch weiter.m.f.g. T.f.G. |
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