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Rainbowdragon(R)

17.10.2005, 18:41
 

Lötspitzenreiniger

HiHo!Wie gesagt bin ich ja gerade dabei in die Elektronikwelt einzusteigen.Heute ist die Lieferung von Reichelt gekommen.U.A. habe ich mir da den Lötspitzenreiniger \"EDSYN LT 1\" gekauft.Mal vom Schock abgesehen, dass die Dose ca. 90% kleiner ist als auf dem Bild ( :-D ) habe ich noch eine Frage dazu:Wie benutzt man den und vorallem wann?!Auf Strippentrolch steht ja ein Toller Anfang in die Löterrei.Z.b. das man beim ersten Löten, die Lötspitze schön verzinnen soll.Nun in der Beschreibung stand, dass ich mit dem Reiniger zugleich rinige und verzinne... . Soll ich jetzt normal verzinnen oder kann ich das auch mit dem Reiniger?!Der reiniger ist innen irgendwie betonartig hart, grau und hat viele \"Quarzartige Sandkorneinschlüsse\".Wie Benutze ich den? Muss der Lötkolben Heiß sein? Vermutlich... .Wird diese Paste dann flüssig oder bleibt die hart und ich mus die Spitze dran abrubbeln?! Macht spontan gesehen schon Sinn... .Wie auch immer... ...ich weiß das das vielleicht ne Doofe Neulingsfrage ist aber was ich schon gemerkt habe ist das man in diesem Gebiet schon wissen muss was man tut... ...nirgends liegt eine Ordenliche beschreibung bei, wie was zu benutzen ist... ...leider... :-(

strippenstrolch(R)

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Sassenburg,
17.10.2005, 19:13

@ Rainbowdragon

Lötspitzenreiniger

Hallo Rainbowdragon,bitte verzinne die Lötspitze auf alle Fälle zuerst mit dem Lötzinn, bis sie etwa 3-5 mm schön silbern glänzt.Eigentlich brauchst Du den Reiniger nicht, denn man macht das normalerweise mit einem Schwämmchen, aber es kann ja sein, dass das Zeugs neu ist und besser als der Schwamm. Wenn es nach Salmiak riecht, benutze es nicht, denn dann ist das für Lötkolben gedacht, mit denen Dachrinnen und Kupferrohre gelötet werden. Für \"groben Schmutz\" also. Elektronikplatinen würden davon beschädigt werden. Ebenso bei Elektronik niemals Lötwasser verwenden. Salmiak und Lötwasser läßt den Grünspan auf den Leiterbahnen \"wuchern\" und zerstört dir Dein Werk. Was man gerade noch zulassen könnte, wäre ein Lötfett, aber so etwas ist bereits als Seele in gutes Elektroniklot eingearbeitet. Also braucht man eigentlich nur den Schwamm. (Ein alter, feuchter Lappen tut es übrigens auch...) :yes:Aber trotzdem ist die Lötspitze vor der ersten Benutzung zu verzinnen. Unbedingt. Wenn sich erst Zunder oder sonstwas auf der Spitze gebildet hat, haftet das Löszinn nicht mehr und Du kannst die Spitze prinzipiell wegschmeißen, wenn Du nicht daran herumfeilen möchtest.Das Verzinnen:-Lötkolben anschalten-Alle etwa 20 Sekunden mit dem Lötdraht (Lötzinn mit Flussmittelseele) dran tippen.-Wenn das Lötzinn zu fließen bginnt, die Spitze schön \"einbalsamieren\" bis siedie besagten 5 mm benetzt ist. Alles muss schön silbern sein, da darf \"kein Fatz\" übrig bleiben.-Danach das überschüssige Lötzinn mit dem Schwamm (oder eben Deinem Reinigungsmittel) abstreifen.-Fertig:ok:Also: :hand2: Erst verzinnen.:hand2: Dann reinigen.:hand1: Dann erst benutzen.

Rainbowdragon(R)

18.10.2005, 12:00

@ strippenstrolch

Lötspitzenreiniger

Hi!Ja danke für die Beschreibung! :-DWie gesagt war auf Einkaufstour bei Reichelt und habe das für ein paar Euros gesehen und mitgenommen... ...in meinen Leichtsinn dachte ich, das das Nützlich wäre... :-DEine Frage habe ich aber noch:Was ist Salmiak bzw. wonach riecht das denn?Wenn die Antwort so ähnlich ausufern würde wie wenn du mir erklären müsstest, wie die Farbe blau aussieht, dann bin ich nicht böse wenn die Antwort lautet :\" wie Salmiak eben...\" :-DNun, da ich aber gerne wissen will ob ich das Geld bezüglich des Lötspitzenreinigers umsonst \"rausgeschmissen habe\" habe ich den \"Reichelt Jungs\" folgende Frage zukommen lassen auf welche Antwort ich nun gespannt bin... :Hallo,Ich habe vor kurzem den Lötspitzenreiniger EDSYN LT 1 bei ihnen gekauft.Leider lag dem Döschen keinerlei Beschreibung bei, wie denn nun dieser Reiniger zu benutzen ist. Davon habe ich leider keine Ahnung... .Ich dachte das wäre sowas Chemisches, was Deck und Co. einfach wegätzt.Aber der Inhalt ist hart wie Mörtel, grau und hat so Kristalleinschlüsse.Frage: Kann ich damit Elektroniklötkolben reinigen? Nicht das das Zeug für Hartlotarbeiten gedacht ist... .Muss der Lötkolben heiß sein? Oder soll der im kalten Zustand damit abgeschmiergelt werden ähnlich beim polieren?!Und wie ist die generelle Handhabung bzw. wann muss ich den Lötkolben reinigen?!Haben sie vielleicht ein Datenbalt davon das sie mir zukommen lassen können?Mich würden auch die Inhaltsstoffe interessieren um herrauszubekommen was das überhaupt ist und ob es für mich Gesundheitsschädlich ist bzw. Dämpfe entwickelt, die einem beim einathmen dann bunte Bilder sehen lassen... .Für eine schnelle Antwort wäre ich ihnen Sehr dankbar.Mit Freundlichen GrüßenDennis Knecht

strippenstrolch(R)

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Sassenburg,
18.10.2005, 12:17

@ Rainbowdragon

Lötspitzenreiniger

Samliak hat einen stechenden Geruch.Wenn es also sehr stechend und nach \"viel Chemie\" riecht, könnte das sowas sein.Benutzt wird sowas mit einem heißen Lötkolben, man riecht das dann sehr schnell ;-)Der Lötkolben wird auch sehr sauber, aber die Platine (Leiterbahnen) geht davon kaputt.Aber wenn der \"Stein\" irgendwelche \"Einschlüsse\" hat, könnte es wie gesagt auch etwas anderes sein, nur (mit Verlaub gesagt) man braucht es nicht.Zum Dachrinnenlöten vielleicht ja, aber für die Elektronik nicht.Ja, ok, oder wenn Du mal ein paar Feinbleche zusammenlöten willst.(Konservendosenblech oder Ähnliches...)Kaufe Dir einen Schwamm für Lötkolen und der hält ewig und \"dunstet\" auch nicht:http://www.pollin.de/shop/shop.php?cf=suche_ergebnis.php&S_TEXT=schwamm&btn_submit=Suchen&ts=0Übrigens musst Du diesen Schwamm anfeuchten, sonst funktioniert er nicht richtig. Ich habe mir eine alte Wasserflasche mit diesen \"Nuckeln\" oben dranhigestellt, so habe ich immer Wasser an der Lötststion und kann bei Bedarfden Schwamm benetzten. Diese modernen Flaschen mit diesen \"Nuckeln\" sind sehr schön ,denn man kann das Wasser sehr schön damit dosieren und kleckert nicht so viel herum. Natürlich geht auch eine kleine Gießkanne, aber da dunstet im Laufe der Zeit das Wasser auch raus und man muss dann vor dem Löten doch wieder zum Wasserhahn rennen.

Rainbowdragon(R)

20.10.2005, 11:59
(editiert von Rainbowdragon, 20.10.2005, 12:04)

@ strippenstrolch

Lötspitzenreiniger

Hi,Jetzt bin ich etwas schlauer... .Ich habe einen Rückruf von Edsyn Europa bekommen die mir das erklärt haben.Das Zeug ist dafür gedacht wenn man zu doof war und zwischen dem Löten nicht fein säuberlich am Schwam abgewischt hat sodass sich Dreck richtig in die Lötspitze reingefressen hat der dann nimmer abgeht.In so einem Fall ist das Zeug gut. Man geht da mit der heißen Lötspitze rein und dreht ein paar mal drin rum (aussage man Telefon : \"Dann Raucht und Qualmt es ein Zeit lang sehr stark\" <-- Also doch viel Chemie) nimmt den Lötkolben wieder raus macht ihm am Schwamm nun richtig sauber und muss ihn anschließend wieder richtig mit alt hergebrachten Methoden verzinnen... .Nun, wenn ich das richtig verstehe, dann ist da wirklich böses Salmiak drin sonst müsste man den Lötkolben ja nicht hinterher gründlich reinigen... .Ist also scheinbar wirklich was für die Leute die zwischenzeitlich nie gescheit sauber machen...Ja unterm Strich braucht man das Zeug echt nicht, wenn man gescheit arbeitet und wenn es doch mal passieren sollte, dann ist man mit einer neuen Lötspitze billiger dran...---Ja Schwamm habe ich mir auch besorgt... ...ehrlich gesagt 3 Stück... ...so als Ersatzt, ich wusste ja nicht dass die scheinbar \"sooooo Langlebig\" sind. :-DSind das eigentlich Naturschwäme? Von der Konsistenz her irgendwie schon... .Gibts es da eigentlich einen Grund warum die Unterseite gelb ist und die oberseite mit einer Dicke von ca. 1mm orange?Ich dachte schon, dass die Oberseite da irgendwie extra härter und Themperaturbeständiger ist... ...fühlt sich aber genauso an wie der untere Teil... .

strippenstrolch(R)

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Sassenburg,
21.10.2005, 01:34

@ Rainbowdragon

Lötspitzenreiniger

Das Beste wird sein, Du machst den Schwamm mal nass und nimmst dann die \"geschmeidigere\" Seite. Denn der Schwamm muss sich beim Reinigen schön dan die Lötspitze anschmiegen können, dann geht das alles sehr gut.

asteropyge

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21.10.2005, 12:18

@ strippenstrolch

Lötspitzenreiniger

» Das Beste wird sein, Du machst den Schwamm mal nass und nimmst dann die» \"geschmeidigere\" Seite. Denn der Schwamm muss sich beim Reinigen schön dan» die Lötspitze anschmiegen können, dann geht das alles sehr gut.Hi zusammen bin kein elektroniker aber Glaser.Wir verwendenden schon immer Salmiaksteine zum reinigen unserer Lötkolbenbei der Bleiverglasunggruss michi(wer rechtschreibfehler findet darf sie behalten)

strippenstrolch(R)

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Sassenburg,
21.10.2005, 15:06

@ asteropyge

Lötspitzenreiniger

Ja, das ist ja das, was ich gesagt habe, ich meinte das Beispiel mit den Dachrinnen nicht als Scherz sondern es werden tatsächlich Dachrinnen (oder auch Verglasungen) gelötet. Dabei kommt man natürlich oft nicht drum herum, einen Salmiakstein zu verwenden, denn es treten dabei viel stärkere Oxidationen und Verschmutzungen des Lökolbens auf, als bei der Elektronik.Auch sind die Löttemperaturen für gewöhnlich bei Dachrinnen oder Verglasungen oder Kupferrohren viel höher, weil das zu lötende Material viel massiver und dicker ist, als Leiterbahnen im Millimeterbereich. Aber auch bei Verglasungen und Dachrinnen und Kupferrohren wird sich Grünspan und anderes Zeugs bilden, nur dass die Teile dann nicht gleich kaputt sind, anders als in der Elektronik, wo sowas \"den Tod\" für die Platine bedeuten könnte. Daher verwendet man in der Elektronik: Keinen Salmiakstein. Und kein Lötwasser.

kalledom(R)

29.10.2005, 01:20

@ strippenstrolch

Lötspitzenreiniger

Hallo,die Lötspitze auf der \"härteren\" Seite des nassen Schwamms mehrmals rundum abstreifen.Niemals mit einer Feile an die Lötspitze gehen; davon wird die Lötspitze offenporig und der Zunder kann sich immer besser festsetzen. Lötspitzen werden nicht geschliffen, sondern \"geschmiedet\", damit die Poren zu sind.Löthonig wird beim Löten noch gebraucht, damit das Lötzinn sich an den Pads und Pins zusammen zieht, sowie eine Entlötpumpe und Entlötlitze, um Lötzinn zu entfernen.

Felix(R)

01.11.2005, 13:47

@ kalledom

Lötspitzenreiniger

Hallo,hab mir vor kurzem Entlötlitze gekauft. Wie benutzt man diese am besten??? Erst Entlötpumpe dann Litze oder nur Litze??? :frage: MFG Felix

kalledom(R)

01.11.2005, 15:49

@ Felix

Lötspitzenreiniger

Wenn Du nur Litze nimmst, ist die sehr schnell aufgebraucht, ist also eine Kostenfrage.Ich entlöte erst immer mit einer Entlötpumpe grob (meistens nur 1 x, damit kein Lötauge fliegen geht). Wenn die Lötstelle sich nicht richtig erwärmen läßt oder alt ist, verzinne ich sie erst neu, damit Flußmittel vorhanden ist und die Hitze auch bis zur anderen Seite des Lötauges durch kommt. Kleine Reste ziehe ich anschließend mit Entlötlitze weg; Litze auf die Lötstelle und Lötkolben drauf, bis die Lötlitze das Lot aufgenommen hat. Dabei immer eine Stelle nehmen, wo noch kein Lot aufgenommen wurde. Wenn das auch nicht richtig hilft, gebe ich etwas Löthonig auf die Lötstelle und gehe dann wieder mit Lötlitze dran.

Rainbowdragon(R)

02.11.2005, 18:00

@ kalledom

Lötspitzenreiniger

An dieses Thema habe ich noch nicht gedacht...Also:Pumpe fürs GrobeundLitze fürs FeineHabe mir aber mal bei Reichelt Entlötpumpen angesehen... ...da ist ja kein Stromkabel dran... und die sind alle recht billig... ...kann es sein das Die Pumpen nur einmal benutzbar sind bzw. nur solange bis die Voll sind?!Hätte jetzt gedacht, das das ein Gerät ähnlich wie der Lötkolben ist, der das Lot erwärmt und dann mit Untergruck absaugt... ...wenn das Ding dann innen angewärmt werden kann, dann kann man das Zeug \"wieder ausspucken\" wenns flüssig ist und die Pumpe öfter benutzen... .Auch aus Umweltsicht wäre \"Mehrfachbetrieb\" schon klasse oder?

strippenstrolch(R)

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Sassenburg,
02.11.2005, 20:59

@ Rainbowdragon

Lötspitzenreiniger

Also das Teil, auch in Fachkreisen \"Lötzinnflutsche\" genannt, sieht ja aus wie ein großer Bleistift. Hinten ist ein Schieber dran, den drückst Du rein, dann steht das Ganze unter Federspannung. Wenn Du nun den Auslöseknopf drückst, so \"flutscht\" der Schieber zurück und erzeugt einen Unterduck, der das Lot von der Lötstelle absaugt. [image]Später dann ist das Lot im Inneren der \"Flutsche\" abgekühlt und krümelig. Du bekommst es einfach heraus, indem Du leer \"flutschst\". Also einfach ohne Lot spannen, Spitze nach unten halten und \"abdrücken\". Wenn Du das mehrmals machst, krümelt das Lot unten wieder heraus und die \"Flutsche\" ist wieder leer und für den nächsten Einsatz bereit. Außerdem kann man noch die Spitze abschrauben und kartnäckige Lötzinnreste von Hand herausfummeln, oder aber auch die Spitze austauschen, wenn sie mal defekt geworden ist. Bei billigen Flutschen bekommt man aber meistens keine Ersatzspitzen, also ruhig im Katalog auch mal nach Ersatzspitzen Ausschau halten und vielleicht ein etwas besseres Gerät kaufen.Der Profi benutzt sogar \"Flutschen\", die zusätzlich noch antistatisch sind. Ich benutze aber auch nur eine Standard-Aluminium-Flutsche und habe damit noch keine Probleme gehabt, außer dass ich keine Ersatzspitze bekommen würde. Bitte benutze nicht diese ganz billigen \"Flutschen\", denn bei denen reißen die Gewinde raus und dann ist das Teil nach dreimaliger Benutzung hinüber. Auch solch ein Gerät hatte ich schon und war gar nicht begeistert davon. Also Finger weg von \"Billig-Flutschen\".

kalledom(R)

02.11.2005, 22:36

@ strippenstrolch

Lötspitzenreiniger

Du hast vergessen, die Lötstelle mit einem Lötkolben heiß zu machen und erst wenn das Lötzinn flüssig ist, spätestens bevor sich das Lötauge von der Platine löst die \"Lötlutsche\" mit der Teflonspitze auf die Lötspitze / Lötstelle zu drücken und auszulösen ....

Rainbowdragon(R)

03.11.2005, 01:17

@ kalledom

Lötspitzenreiniger

Für ganz doofe:Lötauge = Breiter Metallleiterbahnkreis am Ende der Leiterbahn, wo meistens ein Loch reingebohrt wurde um das Bauteil einzustecken?!Also wundert mich schon, das die Dinger sich bei Hitze ablösen sollen?!Ich meine schließlich ist doch das Kupfer der Leiterbahn aufgedruckt oder bei Selbstätzplatienen vorher mit Elektrolyse drauf (ja wie sagt man dazu?!) drauf elektroytisiert worden... .Spontan hätte ich gedacht, das hält bombenfest weil durch den vorgang das Kupfer sich ja in den mikroskopisch kleinsten Ritzen der Platiene verankert und bombenfest sitzen müsste...Naja, aber mal lieben Dank für die klasse Antwort. Jetzt weiß ich wie das funktioniert und versteh auch warum das auch ohne Hitze innerhalb der Pumpe funktioniert... .Vielleicht wär das ja auch mal was für die Page mit Bildern beim Entlöten so als Tutorial... :-D

kalledom(R)

03.11.2005, 11:42

@ Rainbowdragon

Lötspitzenreiniger

Es gibt Kombinationen aus Lötkolben und \"Lötlutsche\", die Entlöt-Kolben. Das ist eine \"Lötlutsche\" mit einer langen (Ent-) Lötspitze, in der sich eine Heizspirale befindet.Und es gibt richtig teure Entlöt-Stationen; die sind aufgebaut wie Entlötkolben mit dem Unterschied, daß hier nicht über Federspannkraft kurz gesaugt wird, sondern per Vakuumpumpe.

gittor

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wb,
20.11.2005, 11:31

@ strippenstrolch

Lötspitzenreiniger

also ... mit salmiak = ammoniak = NH3 zu hantieren ... ihr seid da doch recht tapfer ... schaut einmal beim gefahrgutrecht unter » ammoniak « nach ... das zeug darf noch nicht einmal auf der straße transportiert werden ... transporte nur mit der eisenbahn ... leute! das ist ein listengut ... lasse

RC-Freak(R)

25.11.2005, 23:08
(editiert von RC-Freak, 25.11.2005, 23:29)

@ gittor

Lötspitzenreiniger

» also ... mit salmiak = ammoniak = NH3 zu hantieren ... ihr seid da doch» recht tapfer ... schaut einmal beim gefahrgutrecht unter » ammoniak « nach» ... das zeug darf noch nicht einmal auf der straße transportiert werden» ... transporte nur mit der eisenbahn ... leute! das ist ein listengut ...» lasseErst mal:Salmiak = Ammoniumchlorid ( NH4Cl ): weißes, gut wasserlösliches Salz ( Gesundheitsschädlich )Mit zunehmender Temperatur dissoziert ( selbsttätig ablaufenden Zerfall ) Ammoniumchlorid zu Ammoniak und Chlorwasserstoff Ammoniak ( NH3 ): stark stechend riechendes, farbloses und giftiges Gas ( Umweltgefährlich, Ätzend, Giftig ) Chlorwasserstoff ( HCl ): farbloses, stechend riechendes Gas das in Wasser gelöst Salzsäure bildet ( Ätzend )Nur das wir mal vom Richtigen sprechen.Und weiter ist zu beachten: Bei der Aussage \" Das ist Giftig!\" ist IMMER folgendes zu beachten: »Gifte sind Stoffe, die nach Eindringen in den menschlichen oder tierischen Organismus zu einer spezifischen Erkrankung (Vergiftung) mit vorübergehender Funktionsstörung, bleibendem Gesundheitsschaden oder Todesfolge führen«Jeder Stoff ist giftig, wobei man sagen muss: Ob ein Stoff eine Vergiftung hervorrufen kann hängt von der aufgenommenen Dosis ( Menge ) ab. Zum Beispiel: Kochsalz ( NaCl ) minimale letale Dosis ( Giftmenge, bei der gerade noch mit einer tödlichen Vergiftung zu rechnen ist ) 1000 mg/kg. Die Letale Dosis 50% liegt bei 3000 mg/kg ( zu 50% tödliche Wirkung )Im Gegensatz dazu liegt die minimale letale Dosis von Giftstoffen aus dem Grünen Knollenblätterpilz bei 0,1 mg/kg.Es gibt auch Cannabis haltige Getränke, allerdings liegt die Konzentration/100ml bei ca 0,003%. Diese Konzentration ist so verschwindend gering das niemals eine physische bzw. psychische Wirkung eintreten kann, anders als normalem Cannabiskonsum. Immerhin kann man dann behaupten man hätte ganz legal Cannabis konsumiert.

Lötmaxe(R)

10.12.2005, 20:10

@ kalledom

Lötspitzenreiniger

» Es gibt Kombinationen aus Lötkolben und \"Lötlutsche\", die Entlöt-Kolben.» Das ist eine \"Lötlutsche\" mit einer langen (Ent-) Lötspitze, in der sich» eine Heizspirale befindet.» » Und es gibt richtig teure Entlöt-Stationen; die sind aufgebaut wie» Entlötkolben mit dem Unterschied, daß hier nicht über Federspannkraft kurz» gesaugt wird, sondern per Vakuumpumpe.Früher gab es noch Leiterplatten die aus Pertinax bestanden und mit einer aufgedruckten Kupferschicht belegt waren.Dann war meist auch noch die Qualität des Kupfers mangelhaft, so das es gern passierte das das Lötauge von der Platine oxydierte sobald man Ihm mit einem Lötkolben bedrohte!Heut passiert das \"Ablösen\" allerdings nur noch wenn man dem Lötanschluß mit nem 80 Watt Lötkolben zu Leibe rückt!Grüße Lötmaxe

Lötmaxe(R)

10.12.2005, 20:13

@ Lötmaxe

Lötspitzenreiniger

» » Es gibt Kombinationen aus Lötkolben und \"Lötlutsche\", die Entlöt-Kolben.» » Das ist eine \"Lötlutsche\" mit einer langen (Ent-) Lötspitze, in der» sich» » eine Heizspirale befindet.» » » » Und es gibt richtig teure Entlöt-Stationen; die sind aufgebaut wie» » Entlötkolben mit dem Unterschied, daß hier nicht über Federspannkraft» kurz» » gesaugt wird, sondern per Vakuumpumpe.» » Früher gab es noch Leiterplatten die aus Pertinax bestanden und mit einer» aufgedruckten Kupferschicht belegt waren.» » Dann war meist auch noch die Qualität des Kupfers mangelhaft, so das es» gern passierte das das Lötauge von der Platine oxydierte sobald man Ihm» mit einem Lötkolben bedrohte!» » Heut passiert das \"Ablösen\" allerdings nur noch wenn man dem Lötanschluß» mit nem 80 Watt Lötkolben zu Leibe rückt!» » Grüße LötmaxePs.Sorry hab auf den falschen Antwortlink geklickt!also ... bitte nicht persönlich nehmen

strippenstrolch(R)

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Sassenburg,
12.12.2005, 19:46

@ Lötmaxe

Lötspitzenreiniger

Naja, also sagen wir mal so:Ich habe den Eindruck, dass das Ablösen der Leiterbahnen bei Lochrasterplatinenschneller mal passiert als bei geätzten Schaltungen.Das kann aber auch daran liegen, dass man bei Lochrasterplatinen öfters später \"noch einmal daran herumbruztelt\".Es ist schon wahr, dass sich die Leiterbahnen schnell mal ablösen. Insbesondere beim Entlöten von Bauteilen, weil da offenbar mehr Hitze nötig ist...

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